Studien zum Coimbraprotokoll?

Studien zum Coimbraprotokoll?

Es wird immer wieder nach Doppelblindstudien zum Coimbraprotokoll gefragt. Es gibt sie nicht und es wird sie auch nie geben. Warum?

Wenn eine Verwertungsstörung und damit ein Mangel an einem wichtigen Stoff im Körper besteht sind Ärzte rechtlich verpflichtet, diese umgehend zu beheben. So wurde z.B. auch Insulin bei Diabetes nie doppelblind getestet, da der Bedarf jeweils unterschiedlich hoch ist. Eine Doppelverblindung, bei der alle Studienteilnehmer dieselbe Dosis oder gar Placebo erhalten würden, wäre für einen Teil der Teilnehmer tödlich gewesen.

Ähnlich verhält es sich mit Vitamin D bei einer so ernsten Krankheit wie Multiple Sklerose: Würde man alle mit der selben Dosis behandeln, so käme ein Teil der behandelten nicht in Remission, wenn die Dosis für sie zu niedrig ist, ein Teil hätte womöglich unerwünschte Nebenwirkungen wegen Überdosierung und die Patienten der Placebogruppe würden dem Risiko weiterer Schübe und damit bleibender Schäden an Gehirn und Nerven ausgesetzt.

Nichtsdestotrotz gibt es reichlich Studien zur Wirkung von Vitamin D auf Autoimmunerkrankungen. Auch Dr. Coimbra hat eine kleine Verlaufsstudie zur Behandlung von Psoriasis und Vitiligo veröffentlicht.
Hier ein paar Links auf Studien:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/24494059/

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0165572807004316

http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371%2Fjournal.pone.0015235

https://academic.oup.com/brain/article/132/5/1146/355854/Immunomodulatory-effects-of-Vitamin-D-in-multiple

http://m.neurology.org/content/74/23/1852.short

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