TIMS berichtet über das Coimbraprotokoll

TIMS berichtet über das Coimbraprotokoll

Auch die „Trier Informationsstelle Multiple Sklerose“ (TIMS) berichtet im September 2017 in der Ausgabe 4 seiner Zeitschrift ZIMS über das Coimbraprotokoll.
Wesentlich detaillierter als die DMSG und gut recherchiert setzt sich das TIMS mit den Pros und Cons des Coimbraprotokolls auseinander.

Zitat aus dem Fazit: „Aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich MS und Vitamin D zeichnen kein einheitliches Bild; zwar gibt es verschiedene Studien, die für eine Wirksamkeit sprechen, allerdings gibt es auch Studien mit gegenläufigen Befunden. Ergebnisse, wie sie Dr. Coimbra angibt, wurden bis jetzt in keiner Publikation berichtet, allerdings konnten wir auch keine Untersuchung finden, bei denen Betroffene längerfristig deutlich mehr als 40.000 IE am Tag erhielten.“ 

Ich hoffe weiterhin darauf, dass Dr. Coimbra einen erneuten Versuch unternimmt, seine detailliert dokumentierten Patientendaten zur Behandlung der MS mit dem Coimbraprotokoll zu veröffentlichen. Und freue mich auf die Verlaufsstudie der Charité Berlin durch Prof. Friedemann Paul, die wir derzeit organisieren, und in der ab 2018 ca. 100 Patienten ausführlich untersucht und dokumentiert werden, die mit dem Coimbraprotokoll bei MS oder NMO behandelt werden.

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