Erfahrungsberichte

 

Seit Ende 2016 haben ca. 700 deutsche Patienten mit der Behandlung begonnen, nachdem sie über meine Facebook-Gruppe vom Coimbraprotokoll erfahren hatten und wir erste Ärzte zur Fortbildung bei Dr. Coimbra motivieren konnten. Sie berichten bereits von wunderbaren Verbesserungen ihres Zustandes – da dürfen wir uns in den nächsten Monaten noch auf viele Erfahrungsberichte freuen. Ich möchte jedoch auf dieser Seite überwiegend von Erfahrungen berichten, die älter als ein Jahr sind, somit werden Berichte deutscher Patienten erst nach und ergänzt.

 

Zur Einstimmung ein typischer Bericht aus den ersten Monaten der Behandlung:

Nadine W., Multiple Sklerose

 

Ich habe bekam vor etwa einem Jahr die Diagnose MS und hatte das Glück, sehr bald danach auf die Facebookgruppe „Coimbraprotokoll – Vitamin D gegen Autoimmunerkrankungen“ zu stoßen. Mein erster Schub sah so aus: Bauch und Rücken taub, Kopfschmerzen, Nackeninstabilität und Schmerzen, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, kaum Kraft im Oberkörper, Lhermitte-Zeichen relativ stark, Finger taub und kribbelig (folglich schlechte Feinmotorik). Ich denke, das war so das wichtigste…

 

Erst wurde alles auf die Psyche geschoben, ich bekam Tavor verschrieben, damit sollte es wieder gut sein. naja 🙂 Nach zwei Monaten dann Cortisonstoß, brachte allerdings an den Händen nix mehr. Die Kraft im Oberkörper kam von sich aus langsam wieder, aber die kognitiven Probleme und Nackenbeschwerden sowie Lhermitte blieben. Ein Neurologe hat mir dann innerhalb von 5 Minuten gesagt, ich hätte MS, aber das wäre ja nicht so schlimm, das wäre ja gut behandelbar und man kann Behinderungen ne Weile rauszögern. Aber Medikamente seien zwingend notwendig!

 

Von seiner Empathie beeindruckt (Ironie off) suchte ich andere Meinungen. Da mein Verlauf hochaktiv sei, sollte ich am besten direkt mit Lemtrada anfangen, der nächste Neurologe fand das aber zu früh. Als Patient mittendrin ist man da sehr verunsichert und denkt, wieso gibt bitte keiner zu, dass sie auch nicht genau wissen, was zu tun ist?

 

Erstmal stellte ich die Ernährung radikal um (Autoimmunprotokoll / AIP) und fühlte mich langsam schon etwas besser, Vitamin d habe ich auch begonnen (4000 ie pro Tag). Dann hab ich die oben erwähnte Facebookruppe gefunden. Nach langer Recherche erhöhte ich die Dosis auf 20.000 ie pro Tag, meine Ernährung war sowieso schon milchfrei und damit calciumarm. Und ich fühlte mich sofort besser! Das war für mich der letzte Funke.
Ich werde seit dem 20.2.2017 mit dem Coimbraprotokoll behandelt. Die ersten Tage waren toll, dann kamen Symptomreaktivierungen, wie es viele in den ersten Monaten berichten. Die Müdigkeit kam wieder, der Kopf schmerzte mehr, Nacken und Lhermittezeichen meldeten sich zurück. Die Beine kribbeln immer wieder mal und die Finger pulsierten wieder mehr. Aber immerhin passierte was und das machte mir auch Mut!

 

Seit etwa Anfang April ging es aber deutlich bergauf! Ich fühle mich fit, wach und immer wieder voller Energie! Vielleicht auch dadurch, dass ich das Magnesium auf 800 mg elementar pro Tag angehoben hab. Ich habe auch mehr Kraft in den Beinen beim Treppen laufen! ich schlafe tiefer als sonst, meine Laune ist meist sehr gut und ich bin voller Hoffnung, dass die Finger auch wiederkommen. Anfangs haben meine Gelenke geschmerzt und Joggen tat bei jedem Schritt weh, aber umso öfter ich laufen gehe, desto besser ist es! Also: Bewegung und Magnesium, für mich wirklich die beiden Zauberwörter. 🙂

 

Ich bin auf die erste Kontrolluntersuchung gespannt und ob sich die Dosis ändert, da die Finger bisher keine Veränderung zeigen, aber allein die Energie und die Stimmungsverbesserung freuen mich schon riesig!

 

Ich bin so dankbar für diesen Weg und für die Arbeit aller Beteiligten hier und hoffe, dass sehr viele Menschen davon profitieren und es bei allen neuen „Protokoll-Patienten“ bald bergauf geht!

Annika schreibt uns nach den ersten drei Monaten kurz und knackig:

Adieu, MS-Schlafstörung!👋

Ohne Coimbraprotokoll = Massiv schlaflose Nächte, letzte 1,5 Jahre max. 3 Std. 😳
Mit Coimbraprotokoll = 😴 Tiefschlaf in der ganzen Nacht.
Das tut so gut, was will man mehr?

I ❤️ CP

Aber noch beeindruckender finde ich die Erfahrungen langjähriger Patienten aus Brasilien und Amerika, die nicht nur dauerhaft in Remission sind, sondern auch keinerlei Langzeitnebenwirkungen zeigen.

 

Ana Claudia Domene-Ortiz,  Multiple Sklerose
Coimbraktivistin in den USA, Betreiberin des Informationsportals www.coimbraprotocol.com und Autorin des Buches „Mutliple Sclerosis and (lot´s of) Vitamin D“ (erhältlich bei Amazon)

 

Anfang 2008 wachte ich plötzlich mit einem Kribbeln in beiden Füssen auf. Ich dachte, dass ich mich vielleicht am Tag zuvor im Fitnessstudio überanstrengt hatte und jetzt eine Reaktion darauf erlebte, aber bis zum Ende des Tages hatte sich dieses Kribbeln langsam bis zu meinem Nacken hochgearbeitet. So begann meine Reise mit der Multiplen Sklerose. Dieser erste Schub war ziemlich aggressive und betraf praktisch meinen ganzen Körper. Ich fühlte Kribbeln und Taubheit in meinen Armen und Beinen, verlor die Kontrolle über meinen rechten Arm, und mein linkes Bein war schwach. Etliche Monate lang litt ich unter derart starker Fatigue (massive Erschöpfung), dass es manchmal schon zu anstrengend war, für ein paar Minuten zu stehen. Ich stand für fünf oder sechs Minuten beim Abwasch in der Küche und musste mich hinsetzen, um auszuruhen, bevor ich weitermachen konnte. Auch nachdem ich diagnostiziert wurde und begann, die verschriebenen Medikamente zu nehmen, hatte ich nicht das Gefühl, dass es mir besser ging. Ehrlich gesagt fühlte ich mich von Woche zu Woche schlechter und schwächer und die Symptome nahmen zu.

 

Zu der Zeit recherchierte ich sehr viel auf der Suche nach anderen Behandlungsmethoden da mir immer mehr dämmerte, dass die von meinem Arzt verschriebene Medikation nicht wirklich zu helfen schien. Dabei fand ich heraus, dass eine Freundin von mir, zu der ich für ein paar Jahre den Kontakt verloren hatte, ebenfalls an MS erkrankt war. Gemeinsame Freunde erzählten mir, dass sie von einem Neurologen in Sao Paolo behandelt wurde, der Vitamine verschrieb, und dass es ihr hervorragend ging. Ich rief sie sofort an. Sie erzählte mir von der phantastischen Behandlung, die sie von Dr. Cicero Coimbra erhielt, und den großartigen Ergebnissen, die sie durch Vitamin D erzielte. Sie gab mir Hoffnung, und zum ersten Mal, seit ich diagnostiziert wurde, begann ich, ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen; ich fühlte, dass ich kurz davor war, die Antwort zu finden, nach der ich gesucht hatte.
Nach einigen Gesprächen mit meiner Freundin und noch mehr Recherche zum Thema Vitamin D und Multiple Sklerose war ich überzeugt, dass ich diese Behandlung ausprobieren sollte und vereinbarte einen Termin mit Dr. Coimbra. Es dauerte ein paar Monate, aber nachdem ich mit der Einnahme hoher Dosen Vitamin D begann, hörten meine Symptome auf, schlimmer zu werden, und verschwanden dann nach und nach. Die Taubheit, die ich in vielen Teilen meines Körpers fühlte, löste sich komplett auf, und das Gefühl von Kribbeln verschwand. Ich erlangte wieder Kontrolle über meinen rechten Arm und die Hand und mein linkes Bein wurde stärker. Die Fatigue war von Tag zu Tag weniger intensiv. Eines nach dem anderen meiner Probleme löste sich auf und meine MS kam zum Stilstand.

 

Heute, im Jahr 2017, werde ich seit neun Jahren mit dem Coimbraprotokoll behandelt. Das einzige, was von meiner MS übriggeblieben ist, ist eine veränderte Empfindungsfähigkeit in meiner rechten Hand, die nie verschwand, und ein Kribbeln in meinen Armen, wenn ich zu viel trainiere, mich überanstrenge oder zu sehr unter Stress setze. Ansonsten hatte ich nie wieder irgendwelche Probleme mit Multipler Sklerose, keine weiteren Schübe und keine neuen Herde oder Symptome. Ich leide nicht mehr unter Fatigue oder Uthoff-Syndrom (Hitzeempfindlichkeit), was normalerweise typische Symptome von MS-Kranken sind. Mein letztes MRT aus Mai 2015 zeigt, dass einige meiner Läsionen im Gehirn kleiner werden und ich seit 2009 keinerlei Hirnatrophy (Verlust von grauer Masse) habe! Ich fühle mich sehr gesund und voller Energie und könnte nicht glücklicher sein mit dieser Behandlung.

 

Ich hatte solches Glück, dass ich kurz nach meiner Diagnose bereits vom Coimbraprotokoll erfuhr, und ich hoffe sehr, dass alle Patienten mit Autoimmunerkrankungen (nicht nur mit MS) die gleiche Chance bekommen, und in der Lage sind, die notwendigen Informationen zu erhalten, wie wichtig realistische Dosen von Vitamin D bei Autoimmunerkrankungen sind. Ich werde niemals mit Worten ausdrücken können, wie groß meine Dankbarkeit für Dr. Coimbra ist, und ich kann unmöglich passende Worte finden für den Unterschied, den er in meinem Leben und dem tausender Patienten weltweit gemacht hat.

 Larissa Megale – Multiple Sklerose

 

Larissa Megale wurde 1999 mit Multiple Sklerose diagnostiziert und startete 2005 das Coimbraprotokoll. Sie hat die MS 11 Jahre lang ausschließlich mit hohen Dosen Vitamin D behandelt. Ihr Erfahrungsbericht ist in dem Buch „Multiple Sclerosis and (lots of) Vitamin D“ enthalten:

„Ich habe immer noch einige Probleme, wie z.B. plötzlicher Harndrang und Schwierigkeiten, mein linkes Bein zu beugen. Ich denke, wenn ich diese Probleme nicht hätte, würde ich gar nicht mehr daran erinnert werden, dass ich MS habe. Ich fühle mich geheilt. Ich hatte nie Nebenwirkungen bei dieser Behandlung und ich hatte keinen Schub mehr…seit der Diagnose MS sind 17 Jahre vergangen. In den letzten 10 Jahren ist die Krankheit nicht weiter vorangeschritten, im Gegenteil; ich genese.“

Yara C., Multiple Sklerose
Gründerin einer der ersten brasilianischen Facebook-Gruppe zum CoimbraProtokoll

 

Ich bin jetzt (Anfang 2017) schon seit 8 Jahren Patientin von Dr. Coimbra und folge seinem Protokoll sehr genau. An MS erkrankt bin ich schon seit über 10 Jahren.
Als ich zum Ersttermin zu Dr. Coimbra kam wurde ich mit Copaxone behandelt und war in übler Gesamtverfassung: Auf einem Auge hatte ich nur noch 20% Sehkraft, kognitive Einschränkungen plagten mich und ich sprach verwaschen, konnte mich kaum konzentrieren. Am ganzen Körper spürte ich Parästhesien und / oder Taubheit, konnte meine linke Körperhälfte nicht richtig koordinieren, hatte Spastik in Armen und Beinen. Neben einer schmerzhaften Trigeminusneuralgie war mein schlimmstes Symptom sehr starker Schwindel, der mich dauerhaft beeinträchtigte, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

 

Ich konnte nicht mehr allein zur Toilette gehen und selbst wenn ich mich an der Wand entlang hangelte, fiel ich meist zu Boden. Es war ein Gefühl, als ob man rückwärts in einen Aufzugsschacht fällt und alles um einen herum sich dreht. Ich konnte meinen Kopf oder meinen Körper selbst dann nicht drehen, wenn ich im Bett lag. Ich lebte monatelang in diesem Zustand. Die Basistherapie bewirkte keinerlei Besserung, aber brachte jede Menge fürchterlicher Nebenwirkungen. Ich war aufgedunsen und hatte stark zugenommen, meine Haut war übersät mit Pusteln, meine Blutwerte waren sehr schlecht.

 

Ich beschloss daher, Dr. Cicero Coimbra auf zu suchen und legte all meine Hoffnung in seine Behandlung, die mir nach gründlicher Recherche sinnvoll erschien. Und was soll ich sagen: Seit dem Tag meiner Erstkonsultation zeichnete sich eine sonnige Zukunft am Horizont ab und es war, als ob ein neues Leben begann. Dr. Coimbra schaute mir an diesem Tag in die Augen und sagte mit einer Mischung aus großer Bescheidenheit und doch absoluter Gewissheit: „Der Alptraum ist vorbei, Yara! In Kürze wirst Du keine Probleme mehr mit der Multiplen Sklerose haben.“.

 

Und er sollte Recht behalten: Sechs Monate nach Beginn der Behandlung verbesserte sich mein Zustand signifikant. Ich konnte wieder einige Schritte alleine gehen, auch wenn es mich anfangs derart anstrengte und ermüdete, dass ich manchmal eine Woche lang ausruhen musste und nicht mehr das Haus verlassen konnte. Aber ich gab nicht auf und begann in der nächsten Woche wieder von vorne, und noch einmal in der nächsten und wieder in der übernächsten Woche. Ich wusste, dass meine Gesundung auch von emotionaler Stabilität abhing und von meinem Willen, weiter und weiter zu trainieren. Es war nicht einfach, aber möglich – das hatte ich verstanden. Ein paar Monate später war ich bereits wieder in der Lage, 7 Km zu gehen, alleine und verhältnismäßig schnell. In den folgenden Monaten und Jahren haben sich alle meine motorischen Einschränkungen zurückgebildet. Das einzige Symptome, was blieb, ist ein starker Tinnitus in beiden Ohren. Aber ich habe gelernt, damit zu leben.

 

Jetzt brauche ich nur noch alle zwei Jahre Kontrolluntersuchungen machen und Dr. Coimbra kurz konsultieren. Um Euch zu zeigen, dass die Behandlung effektiv und sicher ist, möchte meine letzten Untersuchungsergebnisse aus 02/2017 mit Euch teilen:

  • Mein MRT bestätigt: “Keine Veränderung seit 01/2011, keine Krankheitsaktivität nachweisbar (leider sind meine Bilder aus 2007 – 2010 nicht mehr auffindbar, daher bezieht sich der Radiologe jetzt immer auf das zuletzt vorliegende von 2011)“.
  • Meine Knochendichte ist laut Dexascan perfekt
  • Eine Ultraschalluntersuchung von Nieren und Blase zeigt außer einer kleinen Zyste, die ich bereits seit der Pubertät habe, keinerlei Komplikationen

 

Meine wichtigste Botschaft für alle, die jetzt gerade mit der Behandlung mit dem Coimbraprotokoll beginnen: Habt Geduld, Geduld, und wenn Ihr meint, dass Ihr Geduld gefunden habt, findet noch mehr davon! Emotionale Stabilität ist ein unglaublich wichtiger Bestandteil dieser Behandlung, auch wenn es manchmal nicht leicht ist, bei einer so schweren Erkrankung wie MS emotional im Gleichgewicht zu bleiben. Aber genau diese innere Balance und Geduld mit dem Heilungsprozess kann den Unterschied machen, ob die Behandlung voll anschlägt, oder nur teilweise wirkt (was immer noch fantastisch ist…). Jeder Patient ist anders, jeder Körper hat seine eigenen Prozesse, die Zeit brauchen. Und es ist wichtig, dass Vitamin D seinen optimalen individuellen Level im Körper erreicht, bis die volle Wirkung eintritt – was ein paar Monate dauern kann. Lasst uns vor allem in Freude und Dankbarkeit leben und uns daran erinnern, dass man an Hindernissen wächst!

Hier findet Ihr eine Videobotschaft von Yara auf YouTube.

Dr. Maira Jann, Multiple Sklerose
Allgemeinärztin in Brasilien
Zertifizierte Protokollärztin

 

Maira hatte in 2005 erste MS-Symptome. Obwohl MRT Aufnahmen gemacht wurden, die bereits demyelinisierende Läsionen zeigten, wurde die endgültige Diagnose erst in 2012 gestellt. Zwischenzeitlich litt sie an Einschränkungen im Sehen, Taubheit und Parästhesien in beiden Armen und Beinen und erlebte mehrfach Stürze beim Gehen oder unter der Dusche. Kurz nachdem ihre MS-Diagnose endgültig bestätigt wurde, vereinbarte sie einen Termin mit Dr. Sergio Menendez, einem Arzt in Dr. Coimbras Klinik.

 

Im Oktober 2012 begann Dr. Jann mit der Einnahme hoher Dosen Vitamin D. Innerhalb von vier Monaten waren die Parästhesien verschwunden und sie bemerkte, dass sie seltener stürzte als bisher. Sie war derart beeindruckt von der Verbesserung ihres Zustandes, dass sie bereits beim zweiten Kontrolltermin beschloss, bei Dr. Coimbra zu hospitieren und die Anwendung des Protokolls zu erlernen, um selbst eine Protokollärztin zu werden. Sie wollte die Versorgung von Patienten im Süden Brasiliens verbessern, da zu jener Zeit nur zwei andere Ärzte hohe Dosen Vitamin D verschrieben.

 

“Das war die beste berufliche Entscheidung meines Lebens”, sagt Dr Jann, “die mit Abstand am meisten erfüllende Entscheidung, die ich je getroffen habe. Nichts hat mich in meiner medizinischen Laufbahn mehr befriedigt. Wir müssen Ärzten zeigen, dass Vitamin D wirkt. Ich sehe unglaubliche Veränderungen in der Lebensqualität meiner Patienten, die Rückkehr von Hoffnung in ihr Leben. Sie wissen genau, dass ich weiß, was sie durchmachen, da ich es selbst erlebt habe. Konventionelle Behandlung ist für uns keine Lösung. Manchmal denke ich, dass ich nur deshalb mit MS diagnostiziert wurde, um Dr. Coimbra zu treffen und in die Lage versetzt zu werden, unzähligen anderen Patienten zu helfen.“

 

Heute arbeitet Dr. Jann sowohl in einem staatlichen Krankenhaus als auch in ihrer privatärztlichen Praxis. Sie hat keinerlei MS-bedingte Einschränkungen mehr und arbeitet täglich 10-12 Stunden. „Fast immer in hohen Schuhen“, sagt sie.

 

Dr. Janns Geschichte und ihr vollständiger Erlebnisbericht können in dem brasilianischen Buch “Vitamina D e Esclerose Multipla (Vitamin D und Multiple Sklerose)“, von Dr. Walter Feldman gefunden werden.

Karine M., Multiple Sklerose
Deutsche, die in Brasilien lebt

 

Mitte 2011 fielen mir folgende Symptome auf: Taubheitsgefühle, Schwindelgefühle, ständiges Stolpern, mein linkes Bein fühlte sich furchtbar schwer an. Dazu kam, dass ich begann teilweise alles doppelt zu sehen. Die Augenärztin meinte, ich solle dringend einen Neurologen aufsuchen, da mein Problem nicht in den Augen lag. Im Krankenhauses wurde ich gründlich untersucht, komplettes Programm. 8 Uhr am nächsten Morgen kam die Diagnose: Multiple Sklerose! 4 relativ große Entzündungen im Gehirn und 3 im Rückenmark.

 

Während meines Schubs und der Diagnose hatte ich ziemliche Schwierigkeiten im Cello-Unterricht. Meine Cellolehrerin erfuhr von meiner Diagnose und schickte mir noch am selben Abend ein Video von Daniel Cunha (langjähriger Patient von Dr. Coimbra), indem er von Dr. Ciceros Behandlung berichtet. Ich war begeistert, weil alles so logisch klang. Alles ergab einen Sinn, und je mehr ich im Internet recherchierte, desto sicherer wurde ich, dass die Vitamin D Behandlung die beste Lösung ist.

 

Ich begann im Oktober 2011 damit, erst einmal täglich 10.000 ie Vitamin D zu nehmen und bekam endlich für Februar 2012 einen Termin. In São Paulo meinte Dr. Danilo (einer der ersten drei Assistenzärzte von Dr. Cicero), ich hätte anscheinend schon ziemlich lange Symptome. An meinen Untersuchungen erkannte er, dass ich schon ein paar Jahre lang Schübe hatte, die aber nie erkannt wurden. Seit ich denken kann, litt ich unter Depressionen. Ich stolperte oft, verstauchte mir den Knöchel. Extreme Schlappheit und Müdigkeit. Teilweise Taubheitsgefühle, die ich aber nie irgendwie ernst nahm, da sie ja wieder verschwanden.

 

Seit Februar 2012 folge ich dem Coimbraprotokoll. Mein Zustand heute: Topfit, null Symptome, überzeugt und glücklich! Ich habe mittlerweile zwei gesunde Kinder zur Welt gebracht. Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit habe ich die Therapie mit Ultrahochdosen Vitamin D ganz normal weitergeführt. Es ist toll, dass sich das Coimbraprotokoll nun endlich auch in Deutschland weiterverbreitet!

Paulo Faria, Multiple Sklerose.
Allgemeinarzt in Brasilien, zertifizierter Protokollarzt

 

Ich bin sowohl Protokollarzt als auch MS-Patient: Im Jahr 2014 wurde ich mit Multipler Sklerose diagnostiziert. Heute, in 2017, liegt meine Diagnose drei Jahre zurück und meine Behandlung mit dem Coimbraprotokoll begann vor zweieinhalb Jahren: Zweieinhalb Jahre Vitamin D, zweieinhalb Jahre voller Gesundheit und keine Krankheitsaktivität, keine weitere Demyelinisierung nachweisbar, keine Symptome, keine neurologischen Veränderungen, nur Verbesserungen!

Die Diagnose brachte mich dazu, meine Gewohnheiten zu verändern, meine Sichtweise auf das Leben und die Art und Weise, wie ich meinen Beruf sehe. Ich bin ein anderer Mensch, eine „bessere Version“ meiner selbst, aktiver, gesünder, kein Vergleich mit dem Paulo, der ich einmal war. All das verdanke ich Vitamin D und der Multiplen Sklerose selbst die mir half, für die kleinen Dinge dankbar zu sein, die wir sonst im Alltag übersehen. Wenn der Blick in die Zukunft nur noch düster ist, und dann taucht da ein Licht am Ende des Tunnels auf, das Vitamin D heißt – das ist das größte Geschenk, das eine Person mit dieser Diagnose bekommen kann.

Heute bin ich selbst Protokollarzt, mache meine Arbeit mit einem Höchstmaß an Dankbarkeit, und gebe diese Behandlung weiter an Menschen die erfahren sollen, dass da ein Licht am Ende des Tunnels ist, und es heißt Vitamin D!

Vielen Dank, lieber Dr. Cicero, dass Du mir mein Leben zurückgegeben hast und mir das Wissen vermitteltest, mit dem ich heute fähig bin, anderen Menschen all das gute weiterzugeben, das Du mir gabst, und auf diesem Wege noch viel mehr Patienten der Zugang zum Protokoll ermöglicht wird.

Cristina Minami – Lupus

 

“Im Juli 2012, nach vielen gesundheitlichen Problemen, habe ich herausgefunden, dass ich Lupus habe. Ich habe mich schwach gefühlt, war sehr dünn, die Zahl meiner roten Blutkörperchen und Thrombozyten waren sehr gering, ich erhielt die Diagnose Lupus nephritis. Zusammengefasst war alles schlecht.

Ich begann mit konventionellen Medikamenten – Kortikosteroide, Cyclophosphamide, Reuquinol, Bactrim; ein Cocktail von Medikamenten. Ich war durch das Kortison sehr aufgeschwemmt, aber schrittweise ging es mir physisch besser und meine Werte wurden auch besser.

Nach fünf Gaben von Cyclophosphamiden wollte mein Arzt, dass ich Azathioprin nehme. Mit dem Medikament fühlte ich mich sehr krank. Es ging mir damit gar nicht gut, mir war übel und ich hatte einen merkwürdigen Geschmack im Mund: Ich beschloss, es abzusetzen und nur noch Kortison und Reuquinol zu nehmen.

 

Ich hatte beschlossen, selbst auf Facebook nachzuforschen und fand eine Multiple Sklerose Gruppe, in der Patienten einer Therapie mit hohen Dosen von Vitamin D folgten. Sie schienen phantastische Resultate zu haben,  inklusive eines Rückgangs der Krankheit.
Ich las Berichte von Menschen, deren Bewegung und Sicht sich verbessert hatte. Ich trat der Gruppe bei und fragte nach Lupus. Es gab ein paar Leute mit der Krankheit, die mir hinsichtlich meiner Zweifel halfen.

Ich fragte meinen Rheumatologen nach hochdosiertem Vitamin D und sie sagte, dass sie dagegen ist, also nahm ich weiterhin Reuquinol und Kortison. Dann bekam ich eine Erkältung. Die Ärztin erklärte mir, dass ich Antibiotika nehmen soll, sogar bei einer leichten Erkältung, wenn ich nicht einmal Fieber hatte. Sie sagte, Infektionen aktivieren Lupus und ich sollte Antibiotika nehmen um dem vorzubeugen. Ich wollte nicht so viele Medikamente für den Rest meines Lebens nehmen und das motivierte mich, nach der Behandlung mit Vitamin D zu suchen. Ich fasste Mut und rief in der Klinik von Dr. Coimbra an.

 

Im August 2013 hatte ich einen Termin bei Dr. Sergio Menendez, ein exzellenter Arzt, sehr aufmerksam. Der Termin dauerte etwa 2 Stunden. Aber ich konnte immer noch keinen Mut finden, die empfohlene recht hohe Dosis jeden Tag zu nehmen. Ich begann stattdessen mit 10,000 IU und merkte bald, dass sich meine Gesundheit besserte. Ich bekam nicht mehr so schnell Erkältungen und konnte die Dosen von Kortison und Reuquinol senken.
Aber nur einige Monate später, im Oktober 2013, fand ich heraus, dass sich ein grauer Star wegen des Kortisons bildete. Der Rheumatologe setzte das Kortison ab und nach 2 Monaten ohne Kortison wurden meine Gelenke steif. Ich erinnerte mich, dass ich Lupus hatte!

Schließlich, im Januar 2014 begann ich mit der ursprünglich empfohlenen Dosis Hochdosis Vitamin D. Nach einem Monat waren die Schmerzen in meinen Gelenken komplett verschwunden. Ich ging zum nächsten Termin mit Dr. Menendez und basierend auf meinen Ergebnissen erhöhte er die Dosis erneut.

Heute folge ich allen Behandlungsempfehlungen, ich trinke täglich 2,5 Liter, vermeide Lebensmittel mit zu viel Calcium und habe ein völlig normales Leben. Die Steifheit in meinen Gelenken ist komplett verschwunden, meine Nieren funktionieren einwandfrei, ich habe keine Krankheitssymptome und meine Werte sind exzellent. Manchmal habe ich eine Erkältung, aber die werde ich mit Zitrone und Propolis-Tee wieder los, ich brauche keine Antibiotika.
Ich konnte alle konventionellen Medikamente absetzen und folge nur noch der Behandlung mit Vitamin D. Obwohl meine Rheumatologin meiner Entscheidung nicht zustimmte, überwacht sie alle Werte. Ich denke, ich beweise ihr, dass Vitamin D funktioniert!

Obwohl diese Behandlung bisher von traditionellen Ärzten nicht akzeptiert und verbreitet wird, glaube ich, dass viele Menschen davon profitieren können.“

Kurz vor Fertigstellung der Seite erreichten mich noch weitere Erfahrungsberichte langjähriger Protokollpatienten, die ich leider noch nicht vom Englischen ins Deutsche übersetzt habe – wird nachgeholt, aber ich möchte sie trotzdem schon mit Euch teilen:

 

Rui Bernardo, chronische Neuroborreliose

In 1997 I started to have some weird dizziness, vertigo and lack of focus. It came out of nowhere, I was absolutely fine before that, but it was enough for me to skip school for a couple of months. It eventually got better but the symptoms last for 2 or 3 more years (still have some of that today…unfortunately).

A few years later, in 2004, I started to feel some heaviness in my arms and tingling in my hands. Went to the doctor and did all kinds of tests…nothing! They just told me it was probably some problem in my neck or something, but the MRI showed nothing special. And they added…”maybe it’s stress…here’s some drugs to help you with that”: antidepressants of course. The problem didn’t go way of course, neither the drugs helped…my problem was not mental!!!

This went on for years and years, all kinds of doctors, spine problems, mental problems, RA, ear problem (because of the dizziness), you name it…I’ve had it all (or so they said).

In 2011, because I’m a consultant and work in different countries, I was assigned to go to Africa to participate in a big project in Banking. All good but to go there you have to take some shoots/vaccination: typhoid fever; yellow fever…etc., 5 in total. It’s mandatory so…no chance in skip it.

Felt terrible at the time…headaches, nausea, urticaria, dizziness, brain fog…terrible! But, off I went to Africa. Though I was not feeling so good, the project ended well and I was sent back home.

A few months later, in 2012, I had a bad relapse…arms and legs got increasingly weaker, terrible dizziness and vertigo… and I rushed to the doctor.

MRI’s, blood tests, whatever…results: several lesions on brain, 2 in spine. Diagnose: MS. Didn’t do the spinal tap, and all other tests were normal, except for some heart block that they didn’t associate with nothing (and they should…I’ll explain later).

Ok ok…so it’s finally a diagnose…so, it’s better than nothing. The problem was that it was the wrong one!

Started immediately with DMD (Avonex) once a week. Felt horrible!! I was getting worse and worse…had 2 more bad relapses (more than in the previous 16 years!), had double vision, lost earing from one ear…really bad. I was always complaining to my doc but she said it was the secondary effects from the Avonex, and actually increased the dose!!! (to Rebif).

At this time I was almost not walking, was swollen and full of pain…couldn’t work and lost my job because of that.

So finally I had enough!!! Stopped immediately with the DMD’s and research, research, research.

By this time I had developed Bell’s palsy and chronic urticarial (idiopathic).

My research (this is 2014) ended in the Coimbra Protocol. I saw a light of hope in there and went for it. There was a Protocol Doctor in Porto, Portugal (there were so few in 2014) and went there. Started with Vitamin D as prescribed and all other vitamins and complements.

 

After a week my energy came back! After a month my pain went away! After 2 month my legs and arms seemed more operational…and one year after I was walking normally with much less dizziness!!!

After 2 years something strange happen. Because of the chronic urticarial I was being followed by a dermatologist. He asked me what were my initial symptoms…since the beginning (1997) and if I ever had some flu like symptoms before that. I told him the symptoms and that in 1996 I had a strange flu, with high fevers and muscle pain. Never had flu before or after that.

He asked me if I ever heard of Lyme’s disease and was tested for that. I told him no, but I had a test on borrelia (ELISA) that came out negative.

So he sent a mail to a German Lab and told me to go there to run some tests.

Went there…the result: Lyme’s disease, Yersinia, some virus (herpes family), etc…and already some immunosuppression!

It was a total shock!!! So many years and it was that?! And the 2,5 years on interferon? Did nothing? And he replied: “Oh yes it did…it almost killed you, that’s what it did…it was suppressing your immune system so bad that it’s a miracle that you survived!” And by the way, heart block and Bells palsy it’s typical Lyme!!! Your neuro should know this!!!

What about the Protocol? Should I keep doing that, I asked? Absolutely!!!, he replied…it probably saved your life as it regulated your immune system to fight the bacteria and the autoimmune process that, by this time as already establish.

The result: I’m back running! Playing Tennis! Have a successful Consulting Business! Minor dizziness…no more pain, no more brain fog, no more lack of energy. I’m a renovated man!

If you ask me if the Protocol work’s…give it time (I’m on it for almost 3 years), and you will see wonderful results. IT WORKS!!! I feel so good I don’t care about MRI’s anymore…i just feel good, that’s enough for me.

Ok there’s some issues…I still have some minor symptoms, but I was almost not walking and now I’m playing tennis!!! Yes, sometimes I have some joint and bone pain. Overall, it’s great to be in this protocol…nothing else worked for me.

So, I hope this gives hope to all of you that are starting the Protocol…just believe and you’ll get there for sure. I’ll pray that everything works out for you as it worked for me.

Sehr viele Berichte langjähriger Patienten von Dr. Coimbra und seinem weltweiten Ärzte-Team finden sich auf dieser Facebook-Seite: https://www.facebook.com/coimbraprotocol/

 

Und Dr. Wanderley, einer der brasilianischen Neurologen, die nach anfänglicher Skepsis heute selber mit dem Coimbraprotokoll arbeiten, hat eine tolle Homepage mit Patientenberichten und Videos, manche mit englischen Untertiteln: http://www.vitaminadmedicinaesaude.com.br/depoimentos-vitaminad/