Erfahrungsberichte

 

Weltweit dürften inzwischen ca. 30.000 Betroffene in den letzten 16 Jahren mit dem Coimbraprotokoll behandelt worden sein. Ihre begeisterten Berichte in sozialen Netzwerk wie Facebook und Instagram oder auf persönlichen Blogs hatten mich als Patientin ermutigt, dem ganzen eine Chance zu geben – mit sehr großem Erfolg! Aus meiner persönlichen Geschichte und mit Hilfe anderer Patienten und Ärzte erwuchs die deutschsprachige Bewegung zum Coimbraprotokoll, über die ich hier auf der Seite berichte.

Seit Ende 2016 haben nun ca. 3.000 deutsche Patienten mit der Behandlung begonnen, nachdem sie über meine Facebook-Gruppe vom Coimbraprotokoll erfahren hatten, und wir erste Ärzte zur Fortbildung bei Dr. Coimbra motivieren konnten. Sie berichteten oft bereits nach wenigen Monaten von wunderbaren Verbesserungen ihres Zustandes. Ich möchte auf dieser Seite überwiegend Erfahrungen teilen, die älter als ein Jahr sind, somit werden Berichte deutscher Patienten erst nach und ergänzt.

Langjährige Erfahrungsberichte sind u.a. auf der amerikanischen Seite www.coimbraprotocol.com zu finden.

Stefanie M., Multiple Sklerose

Ein wunderbarer Bericht, welcher in der deutschen Coimbraprotokoll Gruppe auf Facebook  geteilt wurde:

  

„Hallo liebe Mitbetroffene!

Ich war bisher eher stille Mitleserin, aber heute möchte ich meine Erfahrung mit dem Coimbraprotokoll nach fast 1 Jahr mit euch teilen. Ich möchte auch besonders frisch Diagnostizierten Mut machen und ein Ansporn sein, sich für das CP zu entscheiden.

Deswegen habe ich mich auch dazu entschlossen, ein (wie ich finde besonders schönes) MRT-Vergleichsbild (09/2017/ – 09/2018) zu teilen.
Ich habe Multiple Sklerose diagnostiziert seit 2012, die Jahre danach ein eher milder Verlauf mit kaum Einschränkungen, bis mich ein schwerer Schub nach der Geburt meiner 2. Tochter im Sommer 2017 innerhalb von drei Wochen komplett „zerrissen“ hat. Ich konnte nicht einmal mehr Stehen, von Gehen ganz zu schweigen, am Schub-Höhepunkt konnte ich mich nicht mal mehr im Liegen von der einen zur anderen Seite drehen. Restless-leg-Syndrom so schlimm, dass ich dachte ich werde verrückt….
Habe zu der Zeit etwa 3 Stunden maximal nachts geschlafen. Ataxien in den Händen und Füßen, konnte meine Hände zu nichts mehr gebrauchen. Taubheit von der Brust abwärts, auch teilweise am Kopf und im Gesicht. Natürlich wurde mir im Krankenhaus nach Cortison-Infusionen und Plasmapherese DRINGEND zu Tysabri geraten, am besten sofort hier und jetzt. Denn es sei nun „vermutlich“ ein hochaktiver Verlauf.

Aber ich habe mich erfolgreich verweigert 😀
Denn ich wusste damals schon ganz genau, welche „Basistherapie“ ich machen werde, das Coimbraprotokoll 🙂 Ich bin leider erst bei Schubbeginn nach einigen Recherchen auf das CP gestoßen und habe mich direkt dazu entschlossen, es auszuprobieren.
Zum Glück hatte ich schon 2 Monate später einen Termin bei Dr. Reichert in Gräfelfing bekommen. Das Auf und Ab was viele in der Anfangsphase der Behandlung beschreiben, hatte ich nicht so. Bei mir haben sich die Symptome des Schubes einfach immer weiter und weiter zurückgebildet. Heute sind diese fast komplett weg. Geringe Taubheitsgefühle in den Händen/Füßen sind noch da, straffes Gehen kann ich am Stück etwa 1-2km, dann brauche ich eine Pause.

Die Läsionen haben sich sehr gut zurückgebildet und ich denke das liegt besonders daran, dass diese ganz frisch waren als ich mit dem CP begonnen habe. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich während des Schubes (circa 2 Monate vor dem offiziellen CP-Start) schon 40.000 I.E. Vitamin-D genommen habe.

Deshalb nochmal der Appell an die frisch Diagnostizierten: Wenn Ihr früh genug beginnt, habt ihr die Chance völlig beschwerdefrei zu sein! Ihr könnt euch im Zweifel quälende Krankenhausaufenthalte mit einem wochenlangen Reha-Aufenthalt wie in meinem Beispiel ersparen!

Ich wünsche euch allen alles Gute mit dem CP!
Liebe Grüße, Stefanie“

Wer direkt mit Stefanie kommunizieren möchte, findet ihren Beitrag auf Facebook, eine Anmeldung in der kostenlosen, geschlossenen Patientengruppe ist vorab notwendig.


Judi S., Morbus Crohn:

Hallo alle zusammen,
gern möchte ich meine positiven Erfahrungen mit euch teilen.

Um euch so genau wie möglich zu berichten, beginne ich mit meiner Krankengeschichte (aber natürlich in Kurzfassung).

Ich habe seit 16 Jahren einen sehr hartnäckigen Morbus Crohn.
Und mit diesem habe ich schon das ein oder andere erlebt.
Das geht von den dauernden Toilettengängen über unzählige Operationen (Fisteln, Abszesse) bis hin zur Mangelernährung, die mit künstlicher Ernährung behoben werden musste.
Trotz schulmedizinischer Behandlung mit modernsten Medikamenten war mein Morbi (wie ich ihn liebevoll nenne) nicht in den Griff zu bekommen.

Aber meine schlimmsten Jahre waren eindeutig 2015/2016 bis Mitte 2017. Die Schulmedizin hatte für mich nur noch ein letztes Medikament, bei dem keiner sagen konnte, ob’s überhaupt anschlägt, und eine riesige Darm-OP, bei der ich ein sehr, sehr langes Stück Darm verloren hätte (der Darm war so zugeschwollen, daß nur noch ein Zentimeter Hohlraum bestanden hat). Ich hatte Schmerzen, die nicht mehr tragbar waren! Lange hätte ich es nicht mehr geschafft, der Meinung waren auch die Ärzte. Aber ich bin ein Kämpfer und habe mich nie aufgegeben!

Nun zum positiven Wandel: Über den Umweg eines Buches bin ich auf die Wichtigkeit von Vitamin D bei Morbus Crohn aufmerksam geworden. Ich fing an, mich selbst zu behandeln (Anmerkung Coimbraprootkoll.de: Nicht zur Nachahmung empfohlen!) – hatte ja nix mehr zu verlieren – und einige Zeit später bin ich übers Internet auf das Coimbraprotokoll gestoßen.
Mein persönliches Glück. Seit Beginn des Protokolls in 10/2017 hat sich meine Welt verändert! Ich habe ein neues Leben bekommen. Der Darm ist innerhalb von sechs Monaten bis auf wenige Stellen fast komplett abgeschwollen. Mein CRP geht dauerhaft nach unten und ich fühle mich von Tag zu Tag stärker und besser. Meine Kontrollwerte im Coimbraprotokoll sind auf dem Punkt. Die Erkrankung ist aktuell gestoppt! Ein Erfolg, mit dem ich bei der Krankengeschichte und der kurzen Zeit niemals gerechnet hätte!

Umso glücklicher bin ich, daß ich den Mut hatte, in meiner äußerst schwierigen Lage das Coimbraprotokoll zu beginnen, und trotz eines wirklich durchwachsenen ersten halben Jahres am Ball zu bleiben.

Ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick verschaffen und halte euch weiter auf dem laufenden!

Ich bin so DANKBAR 🎀

(Wer direkt mit Judi kommunizieren möchte, der findet ihren Beitrag in der „Gruppe Coimbraprotokoll“ auf Facebook. Beitritt nötig, um den Beitrag aufrufen zu können).

(Bildquelle: https://www.endoskopie-drscharf.at/gastroenterologie-wien/morbus-crohn/)

Anonymer Beitrag einer Mutter, Morbus Crohn:

Ich habe einen weiteren Erfahrungsbericht zur Behandlung von Morbus Crohn mit dem Coimbraprotokoll zugesandt bekommen. Eine Mutter schreibt über den Zustand ihres Sohnes nach einem Jahr Coimbraprotokoll:

„Verlauf Morbus Crohn (inzwischen 15-jähriger Teenager):
Diagnose Morbus Crohn 03/2017

• Unmittelbar nach Diagnosestellung Start Vitamin-D 10.000 IE täglich plus Co-Faktoren, auch L-Glutamin 5g täglich

• ab 09/2017 in Begleitung eines Protokollarztes Vitamin-D moderat auf 20.000 IE täglich gesteigert

Cortison wurde anfänglich nach der Diagnosestellung für etwa zwei Monate gegeben, seither nicht mehr. Die ebenfalls zu Beginn der Behandlung ärztlich verordnete Dauermedikation / Basistherapie Azathioprin (Immunsuppressivum) wurde nicht in voller ärztlich empfohlener Dosis, sondern etwas reduziert gegeben und schrittweise nach knapp einem Jahr (Februar 18) ganz abgesetzt.

Der Calprotectin-Wert ist im Verlauf gefallen.
Körpergewicht und Körpergröße am Anfang der Diagnose: 40 kg bei 1,61 m, nun 56,6 kg bei 174,5 m.

Der behandelnde Gastroenterologe ist mit diesem Verlauf sehr zufrieden. Der letzte Ultraschall im Oktober 2018 zeigte keine Auffälligkeiten mehr. Das Allgemeinbefinden ist sehr gut. Alle für Morbus Crohn relevanten Blutwerte sind unauffällig (einzig Ferritin ist etwas zu nieder).

Calprotectin-Werte (Marker der Entzündungsaktivität im Darm) im Verlauf bisher:

• Im Schub 03/17: 650
• 12/17: 242 (unter Aza)
• 02/18 (Aza ganz abgesetzt)
• 05/18:174
• 07/18: 124
• 10/18: 70
(unter 50 wäre normal)“

Zoe D.: Chronic Fatigue Syndrom – Lyme (Borreliose):
Seit Mai 2003 schwer an CFS Lyme (Borreliose) erkrankt.
Seit Mai 2017 im Coimbraprotokoll – Bericht nach 14 Monate Coimbraprotokoll

Ich habe einen sehr ausführlichen Erfahrungsbericht zur Behandlung des Chronic Fatigue Syndrom CFS und Borreliose mit Hilfe des Coimbraprotokolls zugesandt bekommen mit der Bitte um Veröffentlichung. Wem das Lesen zuviel ist, der findet eine kurze Zusammenfassung im ersten Abschnitt. Aber da es so wenig ausführliche Berichte bisher zu den genannten Erkrankungen gibt, möchte ich Euch auch die Langversion nicht vorenthalten:

 
 
„Zusammenfassung: Ich war sehr krank. Mein Arzt hat mich als einen seiner ganz schweren Fälle von CFS bezeichnet. Das heißt, dass ich die meiste Zeit des Tages im Bett verbracht habe. Meine PEM (Post-Exertional Malaise) war auch extrem ausgeprägt, d.h. nach jeder noch so kleinen körperlichen Anstrengung litt ich mehrere Tage an wahnsinnigen Schmerzen und Schwäche, die nicht auszuhalten waren.
Heute bewege ich 3 Mal die Woche leichte Hanteln, ohne dass ich hinterher leide. Ich fahre Auto, ich mache Spaziergänge und putze meine Wohnung auch wieder. Aber ich kann noch nicht joggen etc. Manche CFS-Erkrankte haben vielleicht milde oder moderate ME/CFS und können das bereits, was ich mir nach 1 Jahr zurückerobert habe.
 
Ausführlicher Erfahrungsbericht:
Meine Diagnose: CFS – Lyme. (Ich hatte auch umfangreiche Untersuchungen, die immer wieder auf MS gedeutet haben. Zumindest habe ich das entsprechende HLA Gen dafür.)
Der Beginn meiner CFS-Erkrankung war im Mai 2003 nach einer sehr schweren Virenerkrankung/Borreliose. Nach vielen Jahren, die ich mehr oder weniger im Bett verbracht habe, mit kurzen Erholungsphasen, konnte ich im Dezember 2015 dann kaum noch Nahrung bei mir halten. Auch die Aufnahme von Flüssigkeiten wurden zunehmend schwerer. Alles in allem hatte ich kaum noch Kontrolle über meine so geschwächten Muskeln. Mir wurde zunehmend klar, dass ich, obwohl ich einen Mordskampf hinlegte und jedes Protokoll, das ich fand ausprobierte, ich dabei war diesen Kampf zu verlieren.
 
Obwohl ich mich seit Jahrzehnten mit allen unterschiedlichen Ernährungsformen beschäftigt habe und jeden noch so kleinen Hinweis auf eine neue Ernährungsform strikt befolgt habe, konnte ich im Dezember gerade einmal 4 Dinge tolerieren: Quinoa, Hirse, gekochtes Hähnchen und gekochter Lachs. Heute ist das für mich unvorstellbar und hört sich völlig abgehoben an. Aber es war tatsächlich so. Mein CFS-Spezialist hat mir damals erklärt, dass dies an den nicht funktionierenden Mitochondrien liegen würde und dass er dies leider öfter zum Ende hin mitansehen müsste.
 
Bei einem meiner letzten Praxisbesuche hat mein Hausarzt in seiner Hilflosigkeit dann vorgeschlagen, dass ich als Nächstes das Coimbraprotokoll versuchen solle. Ich habe dies erstmal strikt abgelehnt und ihm gesagt, dass ich schon so viel Hoffnung, Geld und Kraft in so viele Protokolle verwendet hatte und das ich einfach keine Lust und keine Kraft mehr hätte. Dadurch, dass mein Körper kaum noch Nahrung angenommen hatte, war ich dünn wie eine Bohnenstange, völlig ausgezehrt und laufen konnte ich nur noch ganz kleine Strecken, vom Schlafzimmer bis zur Küche. Jegliche Anstrengung hat zu extremen Inflammationen, Entzündungen und vor allem unbeschreiblichen Schmerzen geführt. Zeitweise durfte ich nicht mal ein Glas aus einem der Hängeschrank herausheben. Haare waschen, Duschen etc. wurde zur regelrechten Aufgabe.
 
Dann hat mich unsere älteste Tochter damit überrascht, dass sie heiraten wollte und mich gebeten, bis zu diesem Tag irgendwie durchzuhalten zu versuchen. Ich dachte damals: „Als ob dies in meiner Macht lägen würde“. Hatte ich doch die letzten 13 Jahre immer alles diszipliniert versucht. Auch Therapien, bei denen so manch einer sicherlich entsetzt den Kopf schütteln würde. Trotzdem habe ich also einen Termin bei Herrn Dr. Reichert vereinbart. Ich musste auf den Termin einige Monate warten und da es mir so schlecht ging, musste ich in dieser Zeit irgendetwas finden, was zumindest mein Überleben bis dahin garantieren konnte. Ich habe mir die Unterlagen, die ich von meiner aktiven Zeit mit Ernährungswissenschaften und Bio-Forschungen verbracht hatte, im Bett durchgearbeitet: Immer wieder hatte alles auf das Immunsystem (das ja wie jeder weiß, zu fast 80 % im Darm sitzt) gedeutet. Damals wusste ich natürlich noch nicht, dass Prof. Coimbra mit seiner Therapie auch da ansetzt. So habe ich angefangen, Colostrum LP einzunehmen, erst nur kleinste Mengen, da ich bei allem und jeden reagiert habe. Dann habe ich immer grössere Mengen und ein rein veganes Probiotika hinzugefügt. Sobald das ging, habe ich dieses in Megadosen eingenommen und danach noch „Restore your gut“ hinzugefügt. Dies alles erst einmal, ohne meine Ernährung zu verändern. Nach wie vor habe ich strengst Paleo gegessen, obwohl mir das ehrlich gesagt nie richtig geschmeckt hat. Das viele „Tier essen“ war nie ganz mein Ding. Das „böse“ Gluten hatte ich damals schon bereits fast 20 Jahre nicht mehr gegessen. Mein Mann meinte immer: Eigentlich solltest du der aller gesündeste Mensch auf dieser Welt sein. Kein Gluten, kein Alkohol, kein Zucker, nur gesunde Fette und hochdosierte Omega-Fette.
 
Nach ein paar Monaten war ich tatsächlich so weit, dass ich wieder mehr und mehr Nahrungsmittel vertragen konnte. Ich kann gar nicht ausdrücken, was für ein RIESENGESCHENK das damals für mich war. Endlich wieder mal eine Aprikose oder ein Stück Kuchen etc. essen. Zum Termin bei Dr. Reichert war ich also bereits soweit gestärkt, dass ich die Hin- und Rückfahrt für mehrere Stunden im Auto gut meistern konnte. Ich habe dann mit dem Coimbraprotokoll in einer eher niedrigen Dosis angefangen, da ich weiß, dass der von CFS geschwächte Körper meist erstmal nur kleine Dosen verträgt und verstoffwechselt. Ich hatte außerdem mit Beginn der Erkrankung eine Unverträglichkeit auf Chemikalien, Pharmamedizin, Parfums etc.
 
Ich habe also mit 40.000 i.U. begonnen und bin dann sogar auf 30.000 runter. Nebenher habe ich weiterhin meine Probiotika eingenommen. Nach 2 Monaten habe ich plötzlich gemerkt, dass ich Spannung in meinen Muskeln spüre, die schon lange nicht mehr da gewesen war. Ich war viel wacher und musste nicht mehr um 17.00 h abends ins Bett gehen, um dann halb bewusstlos die nächsten 20 Stunden im Bett still liegend zu verbringen. Zögerlich habe ich nun milchsaure Säfte wie Sauerkraut, Rote Beete und Kombucha eingeführt, auch dies war plötzlich kein Problem. Ich habe wieder angefangen, selbst Auto zu fahren, da ich nun wieder die Kraft in den Armen hatte, das Lenkrad zu halten.
 
Die Hochzeit kam und ich war zu dem Zeitpunkt bereits so sicher auf den Beinen, dass ich für ein paar Stunden hohe Schuhe getragen habe. Was für ein Gefühl – ich habe mich plötzlich wieder am Leben gefühlt. Ich hatte vorher extreme Gleichgewichtsstörungen. Einmal stand ich in unserem Bioladen und habe diese herrlichen Bio-Dinkelzöpfe bewundert. Und aus einem spontanen Gefühl 2 Stück gekauft. Zuhause habe ich eines gegessen und gedacht: „Dafür werde ich jetzt wieder extrem bezahlen mit Inflammation, Müdigkeit, Schmerzen“. Am nächsten Tag bin ich aufgewacht und nichts war passiert. Daraufhin habe ich das gleich nochmals versucht, und wieder kam keine unangenehme Nachwirkung.
 
Seit diesem Zeitpunkt esse ich ab und an eines der alten Getreidesorten aus Bio-Anbau wie Dinkel, Emmer oder Kamut und bis heute habe ich keinerlei Probleme (Ich war sensibel auf Gluten, hatte jedoch keine richtige Zölliakie.) Ganz im Gegenteil, seit ich das Coimbraprotokoll mache und meine Darmpflege, habe ich das Gefühl, dass ich mehr Kraft und Energie aus dem Getreide rausziehen konnte als aus der Paleo-/Fleischernährung. Über die letzten Monate habe ich meine Ernährung dahingehend umgestellt auf das, was mir wirklich schmeckt. Ich esse sehr sehr wenig Fleisch, wegen dem Coimbraprotokoll natürlich meist auch keine Milchprodukte, nur ab und zu mal ein Eis. Jede Menge Rohkost vom Blütensalat bis zu Kräutern. Dazu nun Getreide in Brot oder Kuchenform aus den alten Getreidesorten und weiterhin Quinoa, Hirse, Kartoffeln alles in Bioqualität. Das ist bei CFS sehr angebracht, weil der Körper meist auf jegliche Chemikalien oft reagiert.
 
Ich kann gar nicht ausdrücken, wie glücklich und vor allem wie DANKBAR ich bin, dass ich wieder essen kann, und vor allem das an was ich glaube. Ich kenne natürlich die ganze einschlägige Literatur, wie ungesund das Gluten tatsächlich ist und das wir eigentlich alle nur Beeren und Fleisch essen sollten, weil wir Jäger und Sammler waren. Für mich war dies auf die Dauer weder gesundheitsförderlich noch erfreulich.
 
Ich habe nun wieder zugenommen und habe mit Hantel-Training begonnen, welches ich 3 Mal die Woche mache. Ich bin nicht so fit wie ich war, bevor ich krank wurde. Aber ich bin mittlerweile auch fast 60 Jahre alt und ich bin dankbar für alles, was ich machen kann. Wir waren nun bereits 2 Mal im Urlaub und ich bin zum Teil ein paar Kilometer gelaufen. Jogging etc. geht noch nicht, aber wie gesagt, ich bin dankbar für alles, was ich zurückerhalten habe, vor allem im Ernährungsbereich. Ich habe immer schon so gerne gegessen.
 
Was mir auffiel war, dass die Veränderungen bei mir sehr subtil und langsam waren. Ich habe dem Coimbraprotokoll (und Herrn Dr. Reichert – ist ein toller Arzt und Heiler) sehr viel zu verdanken, wenn es bei mir auch nicht alleine gereicht hat und ich weitere Maßnahmen/Protokolle hinzufügen musste. Ich habe meine Situation so ausführlich beschrieben und bin so ausführlich auf meine fatale Ernährungssituation eingegangen für diejenigen Kranken, die fast alle Hoffnung verloren haben – und die „hungern“ und deshalb schwach deshalb sind.
Ein letzter Punkt, der mir ganz wichtig erscheint, wenn man sich zu dem Protokoll entschlossen hat, scheint mir der Glaube daran zu sein. Obwohl das Protokoll an sich schon sehr viel bewirken kann, werden die Selbstheilungskräfte um einiges stärker aktiviert, wenn der Patient, die Patientin positiv dahinterstehen, sich nicht verrückt machen lassen durch vorübergehende Symptome oder Erfahrungen anderer u.a.. Mir hat zusätzlich geholfen, mich so wenig wie möglich mit Facebook zu beschäftigen, und dafür eine ganz neue Aufgabe zu beginnen, um aus dem Gedankenkreislauf der „Krankheit“ herauszukommen und neue Impulse/Neuronen zu setzen.
 
Nachtrag:
Ich habe das Coimbra Protokoll im Mai 2017 begonnen. Ich hätte nicht gedacht, dass relativ „niedrige“ Vitamin D-Werte auch bereits einen Umbruch verursachen können. Tatsächlich gibt es hier in Deutschland, in der Schweiz und umliegenden Ländern wenig Wissen über #CFS, #Fibromyalgie, #Lyme, #Borreliose etc. Ich hatte alle diese Diagnosen aus den USA. Meine Schmerzen waren bereits bei einer 7 – 8 angekommen, oft einfach unerträglich und dazu konnte ich zu dieser Zeit keine Schmerzmittel vertragen. CFS ist eine dieser ganz fiesen, schwerwiegenden Erkrankungen, die kaum ein Arzt kennt. (In den USA spricht man häufig von CFS, im deutschsprachigen Raum sprechen wir mehrheitlich von #ME/CFS, siehe auch www.mecfs.de). Dies auch, weil man sich nie auf eine Stelle konzentrieren kann und es sich um eine systemische Erkrankung handelt.
 
Ich musste alles Mögliche machen, von umfangreicher Entgiftung auf allen Ebenen bis zur kompletten Haussanierung (Schimmel), Ernährungsumstellung etc. und trotzdem hat immer noch irgendetwas, irgendein „Schlüssel“ gefehlt. Dieser Schlüssel war das hochdosierte Vitamin D, das deshalb gut gegriffen hat, weil ich nie Pharmamittel vertragen hatte, dafür aber wirklich an meine emotionalen und physischen Schmerzgrenzen gehen musste und ich sofort „gewusst“ habe, dass Prof. Coimbras Theorie Bestand hat. Caro Knauf – ich gehöre auch zu den sogenannten „geht nicht, gibt es nicht“-Typen. Leider hat mir meine elende Selbstdisziplin bei dieser Erkrankung zu meinem Erstaunen gar nicht geholfen.
 
Gegen meine Überzeugung habe ich ein Training für das limbische System (ältester Teil des Gehirns, in dem der Front Cortex, Hypocampus, Hypophyse, Amygdala etc. beherbergt ist) angefangen. In diesem Programm habe ich endlich erkannt, dass meine alten Fähigkeiten/Neuronen nicht mehr reaktiviert werden können, da sie durch den Virus/Borreliose, MS oder andere schwere Krankheit ein schweres Trauma bekommen haben.
 
ABER durch stetiges Training ist das Gehirn in der Lage, neuen Neuronen genau das Gleiche wieder anzulernen, dazu muss aber das komplette Denken verändert werden. Krankheit und Bitterkeit muss durch Neues, Freude, Dankbarkeit ersetzt werden – ich habe mir die Forschungsarbeiten in der #Neuroplastizität gut angeschaut und es hat für mich zum ersten Mal, in dieser Form erklärt, Sinn gemacht: Das Coimbraprotokoll also, damit der Körper, das Immunsystem wieder heilen darf (und natürlich Darmpflege) und Neuroplastizität, um das limbische System, das ja auch in dieser Krankheitsspirale gefangen ist, gleichzeitig zu heilen.
 
Es ist keine einfache Aufgabe und richtig Arbeit, und es geht auch nicht schnell. Aber ich glaube, es ist ein Weg, um aus einer schweren Krankheit, egal wie sie nun heißt, zurück ins Leben zu finden.
 
Ich danke für die vielen Genesungswünsche. Das Gleiche wünsche ich allen auch. Dankbarkeit für jede noch so kleine Verbesserung, die Fähigkeit, diese auch wahrzunehmen und den Weg unbeirrt weiterzugehen, Bitterkeit durch einfache Freude ersetzen, witzige Filme anschauen und viel viel Lachen … und nebenher das Vitamin D im Körper einfach machen und wirken lassen.“
 
Wer sich mit Zoe oder anderen Patienten austauschen möchte, kann unserer Facebookgruppe zum Coimbraprotokoll hier beitreten.

Nadine W., Multiple Sklerose

Ich habe bekam vor etwa einem Jahr die Diagnose MS und hatte das Glück, sehr bald danach auf die Facebookgruppe „Coimbraprotokoll – Vitamin D gegen Autoimmunerkrankungen“ zu stoßen. Mein erster Schub sah so aus: Bauch und Rücken taub, Kopfschmerzen, Nackeninstabilität und Schmerzen, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit, kaum Kraft im Oberkörper, Lhermitte-Zeichen relativ stark, Finger taub und kribbelig (folglich schlechte Feinmotorik). Ich denke, das war so das wichtigste…

Erst wurde alles auf die Psyche geschoben, ich bekam Tavor verschrieben, damit sollte es wieder gut sein. naja 🙂 Nach zwei Monaten dann Cortisonstoß, brachte allerdings an den Händen nix mehr. Die Kraft im Oberkörper kam von sich aus langsam wieder, aber die kognitiven Probleme und Nackenbeschwerden sowie Lhermitte blieben. Ein Neurologe hat mir dann innerhalb von 5 Minuten gesagt, ich hätte MS, aber das wäre ja nicht so schlimm, das wäre ja gut behandelbar und man kann Behinderungen ne Weile rauszögern. Aber Medikamente seien zwingend notwendig!

Von seiner Empathie beeindruckt (Ironie off) suchte ich andere Meinungen. Da mein Verlauf hochaktiv sei, sollte ich am besten direkt mit Lemtrada anfangen, der nächste Neurologe fand das aber zu früh. Als Patient mittendrin ist man da sehr verunsichert und denkt, wieso gibt bitte keiner zu, dass sie auch nicht genau wissen, was zu tun ist?

Erstmal stellte ich die Ernährung radikal um (Autoimmunprotokoll / AIP) und fühlte mich langsam schon etwas besser, Vitamin d habe ich auch begonnen (4000 ie pro Tag). Dann hab ich die oben erwähnte Facebookruppe gefunden. Nach langer Recherche erhöhte ich die Dosis auf 20.000 ie pro Tag, meine Ernährung war sowieso schon milchfrei und damit calciumarm. Und ich fühlte mich sofort besser! Das war für mich der letzte Funke.
Ich werde seit dem 20.2.2017 mit dem Coimbraprotokoll behandelt. Die ersten Tage waren toll, dann kamen Symptomreaktivierungen, wie es viele in den ersten Monaten berichten. Die Müdigkeit kam wieder, der Kopf schmerzte mehr, Nacken und Lhermittezeichen meldeten sich zurück. Die Beine kribbeln immer wieder mal und die Finger pulsierten wieder mehr. Aber immerhin passierte was und das machte mir auch Mut!

Seit etwa Anfang April ging es aber deutlich bergauf! Ich fühle mich fit, wach und immer wieder voller Energie! Vielleicht auch dadurch, dass ich das Magnesium auf 800 mg elementar pro Tag angehoben hab. Ich habe auch mehr Kraft in den Beinen beim Treppen laufen! ich schlafe tiefer als sonst, meine Laune ist meist sehr gut und ich bin voller Hoffnung, dass die Finger auch wiederkommen. Anfangs haben meine Gelenke geschmerzt und Joggen tat bei jedem Schritt weh, aber umso öfter ich laufen gehe, desto besser ist es! Also: Bewegung und Magnesium, für mich wirklich die beiden Zauberwörter. 🙂

Ich bin auf die erste Kontrolluntersuchung gespannt und ob sich die Dosis ändert, da die Finger bisher keine Veränderung zeigen, aber allein die Energie und die Stimmungsverbesserung freuen mich schon riesig!

Ich bin so dankbar für diesen Weg und für die Arbeit aller Beteiligten hier und hoffe, dass sehr viele Menschen davon profitieren und es bei allen neuen „Protokoll-Patienten“ bald bergauf geht!

Annika schreibt uns nach den ersten drei Monaten kurz und knackig:

Adieu, MS-Schlafstörung!👋

Ohne Coimbraprotokoll = Massiv schlaflose Nächte, letzte 1,5 Jahre max. 3 Std. 😳
Mit Coimbraprotokoll = 😴 Tiefschlaf in der ganzen Nacht.
Das tut so gut, was will man mehr?

I ❤️ CP

Und nach einem Jahr ergänzt sie:

Juhuuu CP-Jahrestag war bei mir am 16.06.💐, gestern dann Protokollarzt-Termin.

Befund: alle Werte gut (Nierenwerte, Ca, Mg, PTH unterhalb Referenzbereich), MRT keine neuen Herde (allerdings schon vorher stabil seit erstem MRT 2016 mit Diagnose Va MS)

Jahresrückblick 1. Jahr CP

Zusammenfassung Verbesserungen:

-Schlafstörungen weg

-Kribbeln im Kleinen- und Ringfinger weg

-Stromschlaggefühl im Bein weg

-Fatigue weg

-Probleme bez. kognitiver Leistung weg

(Denkvermögen/Motivation/Konzentration)

-Sprachprobleme weg (teilweise verwaschene Sprache, Wortfindungsstörung)

-Imperativer Harndrang extrem verbessert, fast schon weg

Dies sind alles Symptome jüngeren Datums bis auf den imperativen Harndrang.

+Energielevel (an manchen Tagen Powernap, ansonsten 5:30 Uhr bis 23:00 Uhr zwei Kinder, Arbeit, Haushalt, Freizeit – natürlich nicht mit Vollgas)

+Gesundheitlicher Allgemeinzustand (keine Infektionen mehr wie sonst… Grippe, Erkältung etc)

+Körperliche Fitness durch Bewegung, Powerplate, Gymnastik, Gewichte

+Lebensqualität

Zusammenfassung Verschlechterungen:

-1x vermeintlicher „Schub“ im März mit PTH unterhalb Referenzbereich. Behandlung mit Cortison 5T je 1g. Auslöser evtl. emotionale Belastung durch Todesfall in der Familie?

-Gangstörung Fußhebeschwäche, schwere Beine, Instabilität links verstärkt sich (ältestes Symptom)

-Gleichgewichtsstörungen (neu seit ca. 1 Jahr) verstärken sich

Fazit:

Die MS (Diagnose Frühjahr 2017, erstes Symptom Herbst 2013) ist nicht verschwunden, ist aber größtenteils eingedämmt und gedrosselt bis auf meine größte Baustelle die Gehfähigkeit.

I ❤️ CP

Danke, Christina Kiening!

Aber noch beeindruckender finde ich die Erfahrungen langjähriger Patienten aus Brasilien und Amerika, die nicht nur dauerhaft in Remission sind, sondern auch keinerlei Langzeitnebenwirkungen zeigen.

Ana Claudia Domene-Ortiz,  Multiple Sklerose
Coimbraktivistin in den USA, Betreiberin des Informationsportals www.coimbraprotocol.com und Autorin des Buches „Mutliple Sclerosis and (lot´s of) Vitamin D“ (erhältlich bei Amazon)

Anfang 2008 wachte ich plötzlich mit einem Kribbeln in beiden Füssen auf. Ich dachte, dass ich mich vielleicht am Tag zuvor im Fitnessstudio überanstrengt hatte und jetzt eine Reaktion darauf erlebte, aber bis zum Ende des Tages hatte sich dieses Kribbeln langsam bis zu meinem Nacken hochgearbeitet. So begann meine Reise mit der Multiplen Sklerose. Dieser erste Schub war ziemlich aggressive und betraf praktisch meinen ganzen Körper. Ich fühlte Kribbeln und Taubheit in meinen Armen und Beinen, verlor die Kontrolle über meinen rechten Arm, und mein linkes Bein war schwach. Etliche Monate lang litt ich unter derart starker Fatigue (massive Erschöpfung), dass es manchmal schon zu anstrengend war, für ein paar Minuten zu stehen. Ich stand für fünf oder sechs Minuten beim Abwasch in der Küche und musste mich hinsetzen, um auszuruhen, bevor ich weitermachen konnte. Auch nachdem ich diagnostiziert wurde und begann, die verschriebenen Medikamente zu nehmen, hatte ich nicht das Gefühl, dass es mir besser ging. Ehrlich gesagt fühlte ich mich von Woche zu Woche schlechter und schwächer und die Symptome nahmen zu.

Zu der Zeit recherchierte ich sehr viel auf der Suche nach anderen Behandlungsmethoden da mir immer mehr dämmerte, dass die von meinem Arzt verschriebene Medikation nicht wirklich zu helfen schien. Dabei fand ich heraus, dass eine Freundin von mir, zu der ich für ein paar Jahre den Kontakt verloren hatte, ebenfalls an MS erkrankt war. Gemeinsame Freunde erzählten mir, dass sie von einem Neurologen in Sao Paolo behandelt wurde, der Vitamine verschrieb, und dass es ihr hervorragend ging. Ich rief sie sofort an. Sie erzählte mir von der phantastischen Behandlung, die sie von Dr. Cicero Coimbra erhielt, und den großartigen Ergebnissen, die sie durch Vitamin D erzielte. Sie gab mir Hoffnung, und zum ersten Mal, seit ich diagnostiziert wurde, begann ich, ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen; ich fühlte, dass ich kurz davor war, die Antwort zu finden, nach der ich gesucht hatte.
Nach einigen Gesprächen mit meiner Freundin und noch mehr Recherche zum Thema Vitamin D und Multiple Sklerose war ich überzeugt, dass ich diese Behandlung ausprobieren sollte und vereinbarte einen Termin mit Dr. Coimbra. Es dauerte ein paar Monate, aber nachdem ich mit der Einnahme hoher Dosen Vitamin D begann, hörten meine Symptome auf, schlimmer zu werden, und verschwanden dann nach und nach. Die Taubheit, die ich in vielen Teilen meines Körpers fühlte, löste sich komplett auf, und das Gefühl von Kribbeln verschwand. Ich erlangte wieder Kontrolle über meinen rechten Arm und die Hand und mein linkes Bein wurde stärker. Die Fatigue war von Tag zu Tag weniger intensiv. Eines nach dem anderen meiner Probleme löste sich auf und meine MS kam zum Stilstand.

Heute, im Jahr 2017, werde ich seit neun Jahren mit dem Coimbraprotokoll behandelt. Das einzige, was von meiner MS übriggeblieben ist, ist eine veränderte Empfindungsfähigkeit in meiner rechten Hand, die nie verschwand, und ein Kribbeln in meinen Armen, wenn ich zu viel trainiere, mich überanstrenge oder zu sehr unter Stress setze. Ansonsten hatte ich nie wieder irgendwelche Probleme mit Multipler Sklerose, keine weiteren Schübe und keine neuen Herde oder Symptome. Ich leide nicht mehr unter Fatigue oder Uthoff-Syndrom (Hitzeempfindlichkeit), was normalerweise typische Symptome von MS-Kranken sind. Mein letztes MRT aus Mai 2015 zeigt, dass einige meiner Läsionen im Gehirn kleiner werden und ich seit 2009 keinerlei Hirnatrophy (Verlust von grauer Masse) habe! Ich fühle mich sehr gesund und voller Energie und könnte nicht glücklicher sein mit dieser Behandlung.

Ich hatte solches Glück, dass ich kurz nach meiner Diagnose bereits vom Coimbraprotokoll erfuhr, und ich hoffe sehr, dass alle Patienten mit Autoimmunerkrankungen (nicht nur mit MS) die gleiche Chance bekommen, und in der Lage sind, die notwendigen Informationen zu erhalten, wie wichtig realistische Dosen von Vitamin D bei Autoimmunerkrankungen sind. Ich werde niemals mit Worten ausdrücken können, wie groß meine Dankbarkeit für Dr. Coimbra ist, und ich kann unmöglich passende Worte finden für den Unterschied, den er in meinem Leben und dem tausender Patienten weltweit gemacht hat.

 Larissa Megale – Multiple Sklerose

Larissa Megale wurde 1999 mit Multiple Sklerose diagnostiziert und startete 2005 das Coimbraprotokoll. Sie hat die MS 11 Jahre lang ausschließlich mit hohen Dosen Vitamin D behandelt. Ihr Erfahrungsbericht ist in dem Buch „Multiple Sclerosis and (lots of) Vitamin D“ enthalten:

„Ich habe immer noch einige Probleme, wie z.B. plötzlicher Harndrang und Schwierigkeiten, mein linkes Bein zu beugen. Ich denke, wenn ich diese Probleme nicht hätte, würde ich gar nicht mehr daran erinnert werden, dass ich MS habe. Ich fühle mich geheilt. Ich hatte nie Nebenwirkungen bei dieser Behandlung und ich hatte keinen Schub mehr…seit der Diagnose MS sind 17 Jahre vergangen. In den letzten 10 Jahren ist die Krankheit nicht weiter vorangeschritten, im Gegenteil; ich genese.“

Wesley Princesval – Multiple Sklerose

Das ist Wesley Princesval. Er erhielt vor 6 Jahren die Diagnose MS und wird seit 4 Jahren mit dem Coimbraprotokoll behandelt. Er hat vor Kurzem ein Video in einer der brasilianischen Facebook-Gruppen eingestellt und uns freundlicherweise gestattet, es auf dieser Seite zu verlinken:

„An diesem Wochenende führte ich meine älteste Tochter zum Altar. Ich wurde schon mit 19 Jahren Vater. Heute bin ich ein junger Mann im Alter von 43 Jahren. Ich habe mich von einigen Träumen verabschiedet, als ich so jung Vater wurde. Aber ich habe es geschafft, mich aufzuraffen und habe sie erfolgreich großgezogen! Ich danke Gott für meine Eltern, meine Frau und mein Bruder, die mir sehr geholfen haben.

Ich habe seit sechs Jahren MS und wende das COIMBRA PROTOKOLL nun seit vier Jahren an. Dr. Danilo Finamor habe ich es zu verdanken, dass ich jetzt ohne Unterbrechung und sicher laufen kann. Meine früheren Probleme sind kaum noch erkennbar.

An Euch, die jetzt mit dem Protokoll beginnen, eine kleine Botschaft: Habt Vertrauen und lasst Euch darauf mit Hingabe ein. Mein heutiger Zustand ist das Ergebnis von jeder Menge Disziplin. Die Erfolge stellen sich langsam ein, aber sind wunderschön.

Gott segne Euch, Vitamin D- Leute!“

Wesley’s Video finden Sie unter diesem Link.

Yara C., Multiple Sklerose
Gründerin einer der ersten brasilianischen Facebook-Gruppe zum CoimbraProtokoll

Ich bin jetzt (Anfang 2017) schon seit 8 Jahren Patientin von Dr. Coimbra und folge seinem Protokoll sehr genau. An MS erkrankt bin ich schon seit über 10 Jahren. Als ich zum Ersttermin zu Dr. Coimbra kam wurde ich mit Copaxone behandelt und war in übler Gesamtverfassung: Auf einem Auge hatte ich nur noch 20% Sehkraft, kognitive Einschränkungen plagten mich und ich sprach verwaschen, konnte mich kaum konzentrieren. Am ganzen Körper spürte ich Parästhesien und / oder Taubheit, konnte meine linke Körperhälfte nicht richtig koordinieren, hatte Spastik in Armen und Beinen. Neben einer schmerzhaften Trigeminusneuralgie war mein schlimmstes Symptom sehr starker Schwindel, der mich dauerhaft beeinträchtigte, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.

Ich konnte nicht mehr allein zur Toilette gehen und selbst wenn ich mich an der Wand entlang hangelte, fiel ich meist zu Boden. Es war ein Gefühl, als ob man rückwärts in einen Aufzugsschacht fällt und alles um einen herum sich dreht. Ich konnte meinen Kopf oder meinen Körper selbst dann nicht drehen, wenn ich im Bett lag. Ich lebte monatelang in diesem Zustand. Die Basistherapie bewirkte keinerlei Besserung, aber brachte jede Menge fürchterlicher Nebenwirkungen. Ich war aufgedunsen und hatte stark zugenommen, meine Haut war übersät mit Pusteln, meine Blutwerte waren sehr schlecht.

Ich beschloss daher, Dr. Cicero Coimbra auf zu suchen und legte all meine Hoffnung in seine Behandlung, die mir nach gründlicher Recherche sinnvoll erschien. Und was soll ich sagen: Seit dem Tag meiner Erstkonsultation zeichnete sich eine sonnige Zukunft am Horizont ab und es war, als ob ein neues Leben begann. Dr. Coimbra schaute mir an diesem Tag in die Augen und sagte mit einer Mischung aus großer Bescheidenheit und doch absoluter Gewissheit: „Der Alptraum ist vorbei, Yara! In Kürze wirst Du keine Probleme mehr mit der Multiplen Sklerose haben.“.

Und er sollte Recht behalten: Sechs Monate nach Beginn der Behandlung verbesserte sich mein Zustand signifikant. Ich konnte wieder einige Schritte alleine gehen, auch wenn es mich anfangs derart anstrengte und ermüdete, dass ich manchmal eine Woche lang ausruhen musste und nicht mehr das Haus verlassen konnte. Aber ich gab nicht auf und begann in der nächsten Woche wieder von vorne, und noch einmal in der nächsten und wieder in der übernächsten Woche. Ich wusste, dass meine Gesundung auch von emotionaler Stabilität abhing und von meinem Willen, weiter und weiter zu trainieren. Es war nicht einfach, aber möglich – das hatte ich verstanden. Ein paar Monate später war ich bereits wieder in der Lage, 7 Km zu gehen, alleine und verhältnismäßig schnell. In den folgenden Monaten und Jahren haben sich alle meine motorischen Einschränkungen zurückgebildet. Das einzige Symptome, was blieb, ist ein starker Tinnitus in beiden Ohren. Aber ich habe gelernt, damit zu leben.

Jetzt brauche ich nur noch alle zwei Jahre Kontrolluntersuchungen machen und Dr. Coimbra kurz konsultieren. Um Euch zu zeigen, dass die Behandlung effektiv und sicher ist, möchte meine letzten Untersuchungsergebnisse aus 02/2017 mit Euch teilen:

  • Mein MRT bestätigt: “Keine Veränderung seit 01/2011, keine Krankheitsaktivität nachweisbar (leider sind meine Bilder aus 2007 – 2010 nicht mehr auffindbar, daher bezieht sich der Radiologe jetzt immer auf das zuletzt vorliegende von 2011)“.
  • Meine Knochendichte ist laut Dexascan perfekt
  • Eine Ultraschalluntersuchung von Nieren und Blase zeigt außer einer kleinen Zyste, die ich bereits seit der Pubertät habe, keinerlei Komplikationen

Meine wichtigste Botschaft für alle, die jetzt gerade mit der Behandlung mit dem Coimbraprotokoll beginnen: Habt Geduld, Geduld, und wenn Ihr meint, dass Ihr Geduld gefunden habt, findet noch mehr davon! Emotionale Stabilität ist ein unglaublich wichtiger Bestandteil dieser Behandlung, auch wenn es manchmal nicht leicht ist, bei einer so schweren Erkrankung wie MS emotional im Gleichgewicht zu bleiben. Aber genau diese innere Balance und Geduld mit dem Heilungsprozess kann den Unterschied machen, ob die Behandlung voll anschlägt, oder nur teilweise wirkt (was immer noch fantastisch ist…). Jeder Patient ist anders, jeder Körper hat seine eigenen Prozesse, die Zeit brauchen. Und es ist wichtig, dass Vitamin D seinen optimalen individuellen Level im Körper erreicht, bis die volle Wirkung eintritt – was ein paar Monate dauern kann. Lasst uns vor allem in Freude und Dankbarkeit leben und uns daran erinnern, dass man an Hindernissen wächst!

Hier findet Ihr eine Videobotschaft von Yara auf YouTube.

Dr. Maira Jann, Multiple Sklerose
Allgemeinärztin in Brasilien
Zertifizierte Protokollärztin

Maira hatte in 2005 erste MS-Symptome. Obwohl MRT Aufnahmen gemacht wurden, die bereits demyelinisierende Läsionen zeigten, wurde die endgültige Diagnose erst in 2012 gestellt. Zwischenzeitlich litt sie an Einschränkungen im Sehen, Taubheit und Parästhesien in beiden Armen und Beinen und erlebte mehrfach Stürze beim Gehen oder unter der Dusche. Kurz nachdem ihre MS-Diagnose endgültig bestätigt wurde, vereinbarte sie einen Termin mit Dr. Sergio Menendez, einem Arzt in Dr. Coimbras Klinik.

Im Oktober 2012 begann Dr. Jann mit der Einnahme hoher Dosen Vitamin D. Innerhalb von vier Monaten waren die Parästhesien verschwunden und sie bemerkte, dass sie seltener stürzte als bisher. Sie war derart beeindruckt von der Verbesserung ihres Zustandes, dass sie bereits beim zweiten Kontrolltermin beschloss, bei Dr. Coimbra zu hospitieren und die Anwendung des Protokolls zu erlernen, um selbst eine Protokollärztin zu werden. Sie wollte die Versorgung von Patienten im Süden Brasiliens verbessern, da zu jener Zeit nur zwei andere Ärzte hohe Dosen Vitamin D verschrieben.

“Das war die beste berufliche Entscheidung meines Lebens”, sagt Dr Jann, “die mit Abstand am meisten erfüllende Entscheidung, die ich je getroffen habe. Nichts hat mich in meiner medizinischen Laufbahn mehr befriedigt. Wir müssen Ärzten zeigen, dass Vitamin D wirkt. Ich sehe unglaubliche Veränderungen in der Lebensqualität meiner Patienten, die Rückkehr von Hoffnung in ihr Leben. Sie wissen genau, dass ich weiß, was sie durchmachen, da ich es selbst erlebt habe. Konventionelle Behandlung ist für uns keine Lösung. Manchmal denke ich, dass ich nur deshalb mit MS diagnostiziert wurde, um Dr. Coimbra zu treffen und in die Lage versetzt zu werden, unzähligen anderen Patienten zu helfen.“

Heute arbeitet Dr. Jann sowohl in einem staatlichen Krankenhaus als auch in ihrer privatärztlichen Praxis. Sie hat keinerlei MS-bedingte Einschränkungen mehr und arbeitet täglich 10-12 Stunden. „Fast immer in hohen Schuhen“, sagt sie.

Dr. Janns Geschichte und ihr vollständiger Erlebnisbericht können in dem brasilianischen Buch “Vitamina D e Esclerose Multipla (Vitamin D und Multiple Sklerose)“, von Dr. Walter Feldman gefunden werden.

Karine M., Multiple Sklerose
Deutsche, die in Brasilien lebt

Mitte 2011 fielen mir folgende Symptome auf: Taubheitsgefühle, Schwindelgefühle, ständiges Stolpern, mein linkes Bein fühlte sich furchtbar schwer an. Dazu kam, dass ich begann teilweise alles doppelt zu sehen. Die Augenärztin meinte, ich solle dringend einen Neurologen aufsuchen, da mein Problem nicht in den Augen lag. Im Krankenhauses wurde ich gründlich untersucht, komplettes Programm. 8 Uhr am nächsten Morgen kam die Diagnose: Multiple Sklerose! 4 relativ große Entzündungen im Gehirn und 3 im Rückenmark.

Während meines Schubs und der Diagnose hatte ich ziemliche Schwierigkeiten im Cello-Unterricht. Meine Cellolehrerin erfuhr von meiner Diagnose und schickte mir noch am selben Abend ein Video von Daniel Cunha (langjähriger Patient von Dr. Coimbra), indem er von Dr. Ciceros Behandlung berichtet. Ich war begeistert, weil alles so logisch klang. Alles ergab einen Sinn, und je mehr ich im Internet recherchierte, desto sicherer wurde ich, dass die Vitamin D Behandlung die beste Lösung ist.

Ich begann im Oktober 2011 damit, erst einmal täglich 10.000 ie Vitamin D zu nehmen und bekam endlich für Februar 2012 einen Termin. In São Paulo meinte Dr. Danilo (einer der ersten drei Assistenzärzte von Dr. Cicero), ich hätte anscheinend schon ziemlich lange Symptome. An meinen Untersuchungen erkannte er, dass ich schon ein paar Jahre lang Schübe hatte, die aber nie erkannt wurden. Seit ich denken kann, litt ich unter Depressionen. Ich stolperte oft, verstauchte mir den Knöchel. Extreme Schlappheit und Müdigkeit. Teilweise Taubheitsgefühle, die ich aber nie irgendwie ernst nahm, da sie ja wieder verschwanden.

Seit Februar 2012 folge ich dem Coimbraprotokoll. Mein Zustand heute: Topfit, null Symptome, überzeugt und glücklich! Ich habe mittlerweile zwei gesunde Kinder zur Welt gebracht. Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit habe ich die Therapie mit Ultrahochdosen Vitamin D ganz normal weitergeführt. Es ist toll, dass sich das Coimbraprotokoll nun endlich auch in Deutschland weiterverbreitet!

Paulo Faria, Multiple Sklerose.
Allgemeinarzt in Brasilien, zertifizierter Protokollarzt

Ich bin sowohl Protokollarzt als auch MS-Patient: Im Jahr 2014 wurde ich mit Multipler Sklerose diagnostiziert. Heute, in 2017, liegt meine Diagnose drei Jahre zurück und meine Behandlung mit dem Coimbraprotokoll begann vor zweieinhalb Jahren: Zweieinhalb Jahre Vitamin D, zweieinhalb Jahre voller Gesundheit und keine Krankheitsaktivität, keine weitere Demyelinisierung nachweisbar, keine Symptome, keine neurologischen Veränderungen, nur Verbesserungen!

Die Diagnose brachte mich dazu, meine Gewohnheiten zu verändern, meine Sichtweise auf das Leben und die Art und Weise, wie ich meinen Beruf sehe. Ich bin ein anderer Mensch, eine „bessere Version“ meiner selbst, aktiver, gesünder, kein Vergleich mit dem Paulo, der ich einmal war. All das verdanke ich Vitamin D und der Multiplen Sklerose selbst die mir half, für die kleinen Dinge dankbar zu sein, die wir sonst im Alltag übersehen. Wenn der Blick in die Zukunft nur noch düster ist, und dann taucht da ein Licht am Ende des Tunnels auf, das Vitamin D heißt – das ist das größte Geschenk, das eine Person mit dieser Diagnose bekommen kann.

Heute bin ich selbst Protokollarzt, mache meine Arbeit mit einem Höchstmaß an Dankbarkeit, und gebe diese Behandlung weiter an Menschen die erfahren sollen, dass da ein Licht am Ende des Tunnels ist, und es heißt Vitamin D!

Vielen Dank, lieber Dr. Cicero, dass Du mir mein Leben zurückgegeben hast und mir das Wissen vermitteltest, mit dem ich heute fähig bin, anderen Menschen all das gute weiterzugeben, das Du mir gabst, und auf diesem Wege noch viel mehr Patienten der Zugang zum Protokoll ermöglicht wird.

Katherine Alexandre – Vitiligo und Myasthenia Gravis (Weißfleckenkrankheit und Muskelschwäche)

Das ist Katherine Alexandre, sie erhielt 2000 die Diagnose Vitiligo (Weißfleckenkrankheit) und 2010 Myasthenia Gravis (Muskelschwäche). Bis 2014 nahm sie 80 mg Cortison und 150 mg Azathioprin und Immunoglobulin – 7 Flaschen pro Woche, um beide Krankheiten zu behandeln. Im März 2014 begann sie mit dem Coimbraprotokoll und hat uns in 2017 eine Nachricht mit Bildern geschickt, um über ihren Fortschritt zu berichten. Das Bild, auf dem sie das Baby hält, wurde vor dem Start der Behandlung mit Vitamin D gemacht. Die anderen Bilder sind aktuell vom selben Arm und Bein. Katherine konnte vor 2 Jahren aufhören, konventionelle Medikamente zu nehmen. In ihrer Nachricht berichtet sie: „Ich habe so gute Ergebnisse bei beiden Krankheiten, Vitiligo verbesserte sich sehr und die Symptome der Myasthenia Gravis (Muskelschwäche) sind verschwunden. Heute brauche ich keine konventionellen Medikamente mehr, ich fühle mich großartig. Ich fühle mich jeden Tag besser.“

Cristina Minami – Lupus

“Im Juli 2012, nach vielen gesundheitlichen Problemen, habe ich herausgefunden, dass ich Lupus habe. Ich habe mich schwach gefühlt, war sehr dünn, die Zahl meiner roten Blutkörperchen und Thrombozyten waren sehr gering, ich erhielt die Diagnose Lupus nephritis. Zusammengefasst war alles schlecht.

Ich begann mit konventionellen Medikamenten – Kortikosteroide, Cyclophosphamide, Reuquinol, Bactrim; ein Cocktail von Medikamenten. Ich war durch das Kortison sehr aufgeschwemmt, aber schrittweise ging es mir physisch besser und meine Werte wurden auch besser.

Nach fünf Gaben von Cyclophosphamiden wollte mein Arzt, dass ich Azathioprin nehme. Mit dem Medikament fühlte ich mich sehr krank. Es ging mir damit gar nicht gut, mir war übel und ich hatte einen merkwürdigen Geschmack im Mund: Ich beschloss, es abzusetzen und nur noch Kortison und Reuquinol zu nehmen.

Ich hatte beschlossen, selbst auf Facebook nachzuforschen und fand eine Multiple Sklerose Gruppe, in der Patienten einer Therapie mit hohen Dosen von Vitamin D folgten. Sie schienen phantastische Resultate zu haben,  inklusive eines Rückgangs der Krankheit.
Ich las Berichte von Menschen, deren Bewegung und Sicht sich verbessert hatte. Ich trat der Gruppe bei und fragte nach Lupus. Es gab ein paar Leute mit der Krankheit, die mir hinsichtlich meiner Zweifel halfen.

Ich fragte meinen Rheumatologen nach hochdosiertem Vitamin D und sie sagte, dass sie dagegen ist, also nahm ich weiterhin Reuquinol und Kortison. Dann bekam ich eine Erkältung. Die Ärztin erklärte mir, dass ich Antibiotika nehmen soll, sogar bei einer leichten Erkältung, wenn ich nicht einmal Fieber hatte. Sie sagte, Infektionen aktivieren Lupus und ich sollte Antibiotika nehmen um dem vorzubeugen. Ich wollte nicht so viele Medikamente für den Rest meines Lebens nehmen und das motivierte mich, nach der Behandlung mit Vitamin D zu suchen. Ich fasste Mut und rief in der Klinik von Dr. Coimbra an.

Im August 2013 hatte ich einen Termin bei Dr. Sergio Menendez, ein exzellenter Arzt, sehr aufmerksam. Der Termin dauerte etwa 2 Stunden. Aber ich konnte immer noch keinen Mut finden, die empfohlene recht hohe Dosis jeden Tag zu nehmen. Ich begann stattdessen mit 10,000 IU und merkte bald, dass sich meine Gesundheit besserte. Ich bekam nicht mehr so schnell Erkältungen und konnte die Dosen von Kortison und Reuquinol senken.
Aber nur einige Monate später, im Oktober 2013, fand ich heraus, dass sich ein grauer Star wegen des Kortisons bildete. Der Rheumatologe setzte das Kortison ab und nach 2 Monaten ohne Kortison wurden meine Gelenke steif. Ich erinnerte mich, dass ich Lupus hatte!

Schließlich, im Januar 2014 begann ich mit der ursprünglich empfohlenen Dosis Hochdosis Vitamin D. Nach einem Monat waren die Schmerzen in meinen Gelenken komplett verschwunden. Ich ging zum nächsten Termin mit Dr. Menendez und basierend auf meinen Ergebnissen erhöhte er die Dosis erneut.

Heute folge ich allen Behandlungsempfehlungen, ich trinke täglich 2,5 Liter, vermeide Lebensmittel mit zu viel Calcium und habe ein völlig normales Leben. Die Steifheit in meinen Gelenken ist komplett verschwunden, meine Nieren funktionieren einwandfrei, ich habe keine Krankheitssymptome und meine Werte sind exzellent. Manchmal habe ich eine Erkältung, aber die werde ich mit Zitrone und Propolis-Tee wieder los, ich brauche keine Antibiotika.
Ich konnte alle konventionellen Medikamente absetzen und folge nur noch der Behandlung mit Vitamin D. Obwohl meine Rheumatologin meiner Entscheidung nicht zustimmte, überwacht sie alle Werte. Ich denke, ich beweise ihr, dass Vitamin D funktioniert!

Obwohl diese Behandlung bisher von traditionellen Ärzten nicht akzeptiert und verbreitet wird, glaube ich, dass viele Menschen davon profitieren können.“

Rui Bernardo, chronische Neuroborreliose

Im Jahr 1997 bekam ich ein seltsames Schwindelgefühl, Gleichgewichtsstörungen und mangelnde Konzentration. Es kam aus dem Nichts, mir ging es vorher absolut gut, aber es war ausreichend, die Schule für ein paar Monate zu auszusetzen. Es wurde schließlich besser, aber die Symptome dauerten noch 2 oder 3 Jahre (einige davon habe ich immer noch… leider).

Ein paar Jahre später, im Jahr 2004, begann ich eine Schwere in meinen Armen zu spüren und kribbelte in meinen Händen. Ging zum Arzt und machte alle möglichen Tests … nichts! Sie sagten mir nur, dass es wahrscheinlich ein Problem in meinem Nacken oder so war, aber das MRT zeigte nichts Besonderes. Und sie fügten hinzu … „vielleicht ist es Stress … hier sind ein paar Medikamente, die dir dabei helfen“: Antidepressiva natürlich. Das Problem ging natürlich nicht weg, auch die Medikamente halfen nicht … mein Problem war nicht mental!!!

Das ging Jahre für Jahre so weiter, alle möglichen Ärzte, Wirbelsäulen- Probleme, psychische Probleme, RA, Probleme im Ohr (wegen des Schwindels), sucht Euch etwas aus … ich hatte alles (so sagten sie zumindest). Im Jahr 2011 – ich bin Berater und arbeitete in verschiedenen Ländern  – wurde ich nach Afrika geschickt,  und dort an einem großen Projekt im Bankwesen arbeiten. Alles gut, aber um dorthin zu gehen, braucht man einige Spritzen / Impfungen: Typhus; Gelbfieber … usw., insgesamt 5. Es ist obligatorisch, also … keine Chance, es zu umgehen. Ich fühlte mich schrecklich zu der Zeit … Kopfschmerzen, Übelkeit, Nesselsucht, Schwindel, Konzentrationsstörungen … schrecklich! Aber ich ging nach Afrika. Obwohl ich mich nicht so gut fühlte, endete das Projekt gut und ich wurde zurück nach Hause geschickt.

Ein paar Monate später, 2012, hatte ich einen schweren Schub … Arme und Beine wurden immer schwächer, schrecklicher Schwindel und Gleichgewichtsstörungen … und ich eilte zum Arzt. MRT, Bluttests, was auch immer … Ergebnisse: mehrere Läsionen am Gehirn, 2 an der Wirbelsäule. Diagnose: MS. Ich habe die Lumbalpunktion nicht gemacht, und alle anderen Tests waren normal, abgesehen von einem Herzblock, den sie mit nichts in Verbindung bringen konnten (und sie sollten … ich werde es später erklären).

Ok ok … also ist es endlich eine Diagnose … also, es ist besser als nichts. Das Problem war, dass es falsch war!

Ich begann sofort mit Medikamenten (Avonex) einmal in der Woche. Fühlte sich schrecklich an!! Mir ging es immer schlechter und schlechter … hatte 2 weitere schlimme Schübe (mehr als in den vorherigen 16 Jahren!), Hatte Doppelbilder, konnte auf einem Ohr nichts mehr hören … wirklich schlimm. Ich habe mich immer bei meinem Arzt beschwert, aber sie sagte, es seien die Nebenwirkungen von Avonex, und tatsächlich habe ich die Dosis erhöht!!! (zu Rebif).

Zu dieser Zeit konnte ich fast nicht mehr laufen, alles war geschwollen und voller Schmerzen … konnte nicht arbeiten und verlor deswegen meinen Job. Endlich hatte ich genug!!! Medikamente sofort gestoppt und forschte, forschte, forschte. Zu dieser Zeit hatte ich eine Bell-Lähmung und chronische Nesselsucht (idiopathisch) entwickelt.

Meine Forschung (im Jahr 2014) endete im Coimbra-Protokoll. Ich sah ein Licht der Hoffnung darin und ließ mich darauf ein. Es gab einen Protokoll-Doktor in Porto, Portugal (es gab so wenige 2014) und ging dort hin. Begann mit Vitamin D wie vorgeschrieben und alle anderen Vitamine und Ergänzungen. Nach einer Woche kam meine Energie zurück! Nach einem Monat ging mein Schmerz weg! Nach 2 Monaten schienen meine Beine und Arme wieder besser zu funktionieren … und ein Jahr danach ging ich normal mit viel weniger Schwindel!!!

Nach 2 Jahren passiert etwas Seltsames. Wegen der chronischen Urtikaria wurde ich von einem Dermatologen begleitet. Er fragte mich, was meine anfänglichen Symptome waren … seit dem Beginn (1997) und ob ich vorher irgendwelche grippeähnlichen Symptome hatte. Ich nannte ihm die Symptome und dass ich 1996 eine seltsame Grippe mit hohem Fieber und Muskelschmerzen hatte. Ich hatte nie zuvor oder später Grippe. Er fragte mich, ob ich jemals von Lyme-Borreliose gehört hätte und wurde darauf getestet wurde. Ich verneinte, aber ich hatte einen Test auf Borrelien (ELISA), der negativ ausfiel. Dann schickte er eine Mail an ein deutsches Labor und sagte mir, ich solle dort hingehen, um ein paar Tests machen zu lassen. Ich ging dort hin. Das Ergebnis: Lyme- Borreliose, Yersinien, einige Viren (Herpes-Familie), etc. … und schon eine leichte Immunsuppression! Es war ein totaler Schock!!! So viele Jahre und das war es?! Und die 2,5 Jahre auf Interferon? Haben nichts bewirkt? Und er antwortete: „Oh ja, es hat gewirkt… es hat Dich fast umgebracht, es hat dein Immunsystem so stark unterdrückt, dass es ein Wunder ist, dass du überlebt hast!“ Und nebenbei, Herzblock und Bells Lähmung ist typisch für eine Lyme-Borreliose !!! Dein Neuro sollte das wissen!!! Was ist mit dem Protokoll? Sollte ich das weiter machen, fragte ich? Absolut!!!, antwortete er … es rettete wahrscheinlich dein Leben, da es dein Immunsystem reguliert, um die Bakterien und den Autoimmunprozess zu bekämpfen, die sich zu der Zeit bereits etabliert hatten.

Das Ergebnis: Ich laufe wieder! Ich spiele Tennis! Habe ein erfolgreiches Beratungsgeschäft! Geringfügiger Schwindel … keine Schmerzen mehr, keine Konzentrationsstörungen, kein Energiemangel mehr. Ich bin ein renovierter Mann!

Wenn du mich fragst, ob das Protokoll funktioniert … gib ihm Zeit (ich bin seit fast 3 Jahren dabei), und du wirst wunderbare Ergebnisse sehen. ES FUNKTIONIERT!!! Ich fühle mich so gut, dass mir MRTs nicht mehr wichtig sind … ich fühle mich einfach gut, das reicht mir. Ok es gibt ein paar Sachen … Ich habe immer noch ein paar leichte Symptome, aber konnte fast nicht mehr gehen und jetzt spiele ich Tennis!!! Ja, manchmal habe ich Gelenk- und Knochenschmerzen. Insgesamt ist es großartig, in diesem Protokoll zu sein … nichts anderes hat für mich funktioniert.

Also, ich hoffe, das gibt allen, die das Protokoll beginnen, Hoffnung … vertraut einfach und ihr werdet ganz sicher Erfolg haben. Ich werde dafür beten, dass es bei Euch so wie bei mir funktioniert.

Sehr viele Berichte langjähriger Patienten von Dr. Coimbra und seinem weltweiten Ärzte-Team finden sich auf dieser Facebook-Seite: https://www.facebook.com/coimbraprotocol/

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